Zink: Alles, was Sie über Dosierung, Mangel und Überdosierung wissen müssen

Zink ist ein essentielles Spurenelement, das für zahlreiche Körperfunktionen von entscheidender Bedeutung ist. Von der Stärkung des Immunsystems bis hin zur Förderung der Wundheilung spielt Zink eine zentrale Rolle. Doch wie viel Zink benötigt der Körper tatsächlich, und welche Risiken birgt eine falsche Dosierung? Dieser Artikel beleuchtet die wichtigsten Aspekte rund um die Zinkaufnahme, die Risikogruppen für einen Mangel und die Folgen einer Überdosierung.

Die richtige Zinkdosierung: Empfehlungen und Grenzwerte

Die optimale Zinkzufuhr variiert je nach Alter und Lebensphase. Sowohl die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) als auch das US Institute of Medicine (IOM) haben Obergrenzen (UL – Tolerable Upper Intake Level) für die langfristige Zinkaufnahme festgelegt, um gesundheitliche Risiken zu minimieren.

Die Tabellen zeigen die empfohlenen Obergrenzen:

Obergrenzen für eine langfristige Zinkaufnahme (EFSA)

Alter (Jahre)UL (mg / Tag)
> 1825
15-1722
11-1418
7-1013
4-610
1-37

Obergrenzen für eine langfristige Zinkaufnahme (US Institute of Medicine)

Alter (Jahre)UL (mg / Tag)
> 1940
14-1834
9-1323
4-812
1-37

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Grenzwerte nicht überschritten werden sollten, um potenzielle negative Auswirkungen zu vermeiden.

Wer ist besonders gefährdet, an Zinkmangel zu leiden?

Bestimmte Bevölkerungsgruppen haben ein erhöhtes Risiko, einen Zinkmangel zu entwickeln. Dazu gehören:

  • Veganer und Vegetarier: Da Zink in tierischen Produkten besser verfügbar ist, kann eine rein pflanzliche Ernährung zu einer unzureichenden Zinkaufnahme führen.
  • Sportler: Durch intensive körperliche Aktivität kann der Zinkverlust über Schweiß und Urin erhöht sein.
  • Personen ab 65 Jahren: Mit zunehmendem Alter kann die Zinkaufnahme und -verwertung im Körper beeinträchtigt sein.
  • Schwangere und stillende Frauen: In diesen Phasen steigt der Zinkbedarf des Körpers erheblich an.
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Eine ausgewogene Ernährung ist essenziell, um diesen Risiken entgegenzuwirken. Gute Zinkquellen sind Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Eier, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse. Die Aufnahme von Zink aus pflanzlichen Lebensmitteln ist jedoch oft schlechter.

Kann eine zu hohe Zinkzufuhr schädlich sein?

Eine Überdosierung von Zink ist über die normale Ernährung nur schwer zu erreichen, es sei denn, man konsumiert extrem zinkreiche Lebensmittel wie Austern in sehr großen Mengen. Problematisch wird es vor allem durch die langfristige Einnahme von Zinkpräparaten in zu hoher Dosierung, die weit über den empfohlenen therapeutischen Dosen liegt.

Symptome einer Zinküberdosierung

Eine akute Zinküberdosierung, meist durch die Einnahme hoher Dosen von Zinkpräparaten, äußert sich hauptsächlich durch Magen-Darm-Beschwerden. Dazu zählen:

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Appetitlosigkeit
  • Bauchkrämpfe und Durchfall
  • Ein metallischer Geschmack auf der Zunge
  • Allgemeines Unwohlsein und Müdigkeit

Langfristige Folgen einer chronischen Zinküberdosierung

Eine dauerhaft zu hohe Zinkzufuhr kann gravierendere gesundheitliche Konsequenzen haben:

  • Schwächung des Immunsystems: Paradoxerweise kann Zu Viel Zink die körpereigene Abwehr schwächen.
  • Kupfermangel: Zink und Kupfer stehen in einer Wechselwirkung. Ein Überschuss an Zink kann die Kupferaufnahme behindern, was zu Nervenschäden und Muskelschwäche führen kann.
  • Eisenmangel: Eine übermäßige Zinkzufuhr kann die Eisenaufnahme des Körpers beeinträchtigen, was wiederum Blutarmut zur Folge haben kann.

Was tun bei Verdacht auf Zinküberdosierung?

Sollten Sie den Verdacht haben, Zu Viel Zink eingenommen zu haben, ist es ratsam, einen Arzt zu konsultieren. In den meisten Fällen klingen die Symptome einer Überdosierung schnell wieder ab, sobald die Einnahme des zinkhaltigen Präparats beendet wird.

Seltenheit von Zinkvergiftungen

Reine Zinkvergiftungen sind relativ selten. Eine Form davon ist das sogenannte Zinkfieber, das beispielsweise durch das Einatmen von Zinkdämpfen bei Schweißarbeiten ohne ausreichenden Atemschutz entstehen kann. Typische Symptome sind Schüttelfrost, hohes Fieber und starkes Unwohlsein.

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Optimale Zinkzufuhr sichern

Eine ausgewogene Zinkzufuhr ist entscheidend. Während eine zu hohe Aufnahme Risiken birgt, kann auch ein Zinkmangel gesundheitliche Folgen haben. Wenn trotz einer ausgewogenen Ernährung ein Zinkmangel vermutet wird, können hochdosierte Arzneimittel mit Zink, wie beispielsweise Zinkorot® 25 mg, sinnvoll sein, um den Mangel effektiv auszugleichen. Die rezeptfrei erhältlichen Tabletten enthalten in der Regel maximal 25 Milligramm Zink pro Einheit. Bei korrekter Einnahme gemäß Packungsbeilage ist eine Überdosierung unwahrscheinlich.

Die Vorteile von Zinkorot® 25 mg

Zinkorot®-Tabletten bieten mit 25 Milligramm Zink pro Tablette eine sichere und dennoch wirksame Dosierung zur Behebung eines Zinkmangels. Die Einnahme einer Tablette pro Tag kann dazu beitragen, den Zinkspiegel im Körper auszugleichen.