Ursula von der Leyen ist eine Persönlichkeit, die Deutschland und Europa maßgeblich prägt. Seit 2019 steht sie an der Spitze der Europäischen Kommission, einer Position von immenser Bedeutung für die gesamte Union. Doch „Was Macht Ursula Von Der Leyen Jetzt“ konkret in ihrer aktuellen Funktion, und welche Weichen stellt sie für die Zukunft Europas? Ihre Wiederwahl im Juli 2024 markiert den Beginn einer zweiten Amtszeit, in der sie entschlossen ist, die Europäische Union durch herausfordernde Zeiten zu steuern und ihre Vision für ein souveränes, wettbewerbsfähiges und soziales Europa umzusetzen. Es ist eine Aufgabe, die sowohl politische Erfahrung als auch Weitblick erfordert – Eigenschaften, die von der Leyen in ihrer langen Karriere immer wieder unter Beweis gestellt hat.
Ihre Arbeit ist heute wichtiger denn je, denn die Europäische Union steht vor globalen Umbrüchen, die von Klimawandel über geopolitische Spannungen bis hin zu technologischen Revolutionen reichen. In diesem Kontext ist es entscheidend, dass eine starke Führungspersönlichkeit die Geschicke der Kommission leitet. Ursula von der Leyen, die erste Frau in diesem Amt, hat sich dieser Herausforderung angenommen und verfolgt eine Agenda, die auf Resilienz, Nachhaltigkeit und dem Wohl der europäischen Bürger basiert. Ihre Entscheidungen und Initiativen in dieser zweiten Amtszeit werden das Gesicht Europas für die kommenden Jahre prägen. Es ist faszinierend zu sehen, wie eine deutsche Politikerin auf dieser internationalen Bühne agiert und die Interessen von 27 Mitgliedstaaten vereint.
Ein Rückblick: Von der deutschen Politik an die EU-Spitze
Ursula von der Leyens politischer Werdegang ist beeindruckend und spiegelt eine tiefe Verankerung in der deutschen und europäischen Politik wider. Geboren in Brüssel, wuchs sie zweisprachig auf – Deutsch und Französisch –, was ihr von Kindheit an eine europäische Perspektive verlieh. Bevor sie die europäische Bühne betrat, hatte sie eine lange und bedeutsame Karriere in der deutschen Bundespolitik.
Von 2005 bis 2019 war Ursula von der Leyen durchgehend Mitglied der Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel, eine einzigartige Leistung. Sie bekleidete verschiedene Schlüsselministerien, die ihr umfassende Einblicke in unterschiedliche gesellschaftliche und politische Bereiche ermöglichten. Zunächst war sie Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2005–2009), wo sie sich für soziale Gerechtigkeit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzte. Anschließend wechselte sie ins Bundesministerium für Arbeit und Soziales (2009–2013), wo sie wichtige Reformen im Arbeitsmarkt vorantrieb.
Ihre letzte Station in Deutschland war das Amt der Bundesministerin der Verteidigung (2013–2019). Hier wurde sie zur ersten Frau in der deutschen Geschichte, die dieses herausfordernde Ressort leitete. Ihre Zeit im Verteidigungsministerium war geprägt von dem Bestreben, die Bundeswehr zu modernisieren und ihre internationale Rolle zu stärken. Diese vielfältigen Erfahrungen in der nationalen Politik bereiteten sie hervorragend auf ihre spätere Rolle in Brüssel vor.
Der Wechsel an die Spitze der Europäischen Kommission im Jahr 2019 war ein historischer Moment. Ursula von der Leyen wurde nicht nur die erste Frau, sondern auch die erste Deutsche seit Walter Hallstein, die dieses prestigeträchtige Amt bekleidete. Ihre Nominierung durch den Europäischen Rat und die anschließende Wahl durch das Europäische Parlament waren das Ergebnis ihrer langjährigen Erfahrung, ihres diplomatischen Geschicks und ihrer klaren Vision für Europa. Ihre erste Amtszeit war geprägt von beispiellosen Krisen, darunter die COVID-19-Pandemie und der Krieg in der Ukraine, die sie mit Entschlossenheit und Führungsstärke bewältigte. Das Parlament hat die ursula von der leyen eu kommission im Juli 2024 erneut bestätigt, was das Vertrauen in ihre Führung unterstreicht.
Die zweite Amtszeit: Neue Prioritäten für ein starkes Europa (2024-2029)
Nach ihrer erfolgreichen Wiederwahl im Juli 2024 hat Ursula von der Leyen am 1. Dezember 2024 ihre zweite Amtszeit als Präsidentin der Europäischen Kommission angetreten. Diese Amtszeit, die bis 2029 dauern wird, steht im Zeichen ehrgeiziger Ziele, die Europa widerstandsfähiger, wettbewerbsfähiger und nachhaltiger machen sollen. Ihre politischen Leitlinien für die kommende Periode bauen auf den Erfahrungen der ersten fünf Jahre auf und konzentrieren sich auf Schlüsselbereiche, die die Zukunft des Kontinents maßgeblich gestalten werden.
Wirtschaftliche Stärke und Wettbewerbsfähigkeit: Der „Clean Industrial Deal“ und „EU Inc.“
Ein zentraler Pfeiler von Ursula von der Leyens Agenda ist die Stärkung der europäischen Wirtschaft und ihrer globalen Wettbewerbsfähigkeit. Sie sieht Europa als Kontinent des Wirtschaftswachstums, des Unternehmertums und der Innovation. Um dies zu erreichen, hat die Kommission eine Reihe von Initiativen ins Leben gerufen, die sowohl die Industrie als auch Start-ups und kleine und mittlere Unternehmen (KMU) unterstützen sollen.
Im Februar 2025 stellte die Kommission den „Clean Industrial Deal“ vor, ein Maßnahmenpaket, das mit 100 Milliarden Euro die Produktion sauberer Technologien in der EU fördern soll. Dieses ehrgeizige Programm zielt darauf ab, die europäische Industrie zu dekarbonisieren, Energiekosten zu senken und die Abhängigkeit von externen Lieferketten zu reduzieren. Es ist eine klare Botschaft: Europa will bei der grünen Transformation weltweit eine Führungsrolle übernehmen und gleichzeitig seine industrielle Basis stärken.
Eine weitere zukunftsweisende Initiative, die Ursula von der Leyen auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos im Januar 2026 vorstellte, ist „EU Inc.“. Diese Vision zielt darauf ab, die Gründung von Unternehmen in der EU erheblich zu vereinfachen und den Binnenmarkt als einheitlichen Wirtschaftsraum zu stärken. Die Idee ist, dass Unternehmer künftig innerhalb von 48 Stunden ein Unternehmen vollständig digital gründen können, basierend auf einem einzigen europäischen Regelwerk, das in allen 27 Mitgliedstaaten gilt. Dieses Vorhaben soll die Fragmentierung beseitigen, die Skalierbarkeit europäischer Unternehmen verbessern und Europa als attraktiven Standort für Investoren und Gründer positionieren. Professor Dr. Klaus Müller, ein anerkannter Experte für Europarecht an der Universität Heidelberg, merkt dazu an: “‚EU Inc.‘ hat das Potenzial, Europas Wirtschaftslandschaft radikal zu verändern. Durch die Beseitigung bürokratischer Hürden kann ein wahrhaft grenzenloser Binnenmarkt für Unternehmen entstehen, der Innovationen und Wachstum massiv fördert.”
Europas Verteidigung und Sicherheit: „ReArm Europe“ und strategische Autonomie
Angesichts der aktuellen geopolitischen Lage und des Krieges in der Ukraine hat Ursula von der Leyen die Stärkung der europäischen Verteidigungs- und Sicherheitskapazitäten zu einer ihrer Top-Prioritäten erklärt. Europa muss in der Lage sein, seine eigene Sicherheit zu gewährleisten und seine strategische Autonomie zu festigen.
Im März 2025 kündigte Ursula von der Leyen den „ReArm Europe“-Verteidigungsinvestitionsplan an, ein beeindruckendes Programm im Umfang von 800 Milliarden Euro. Dieser Plan soll die gemeinsame Beschaffung und Entwicklung von Verteidigungsgütern fördern, die Interoperabilität der nationalen Armeen verbessern und die europäische Verteidigungsindustrie stärken. Ein Kerngedanke dabei ist die Schaffung eines “Binnenmarktes für Verteidigung”, der es den Mitgliedstaaten ermöglichen soll, effizienter zusammenzuarbeiten und ihre Ressourcen besser zu bündeln.
Diskutiert wird auch die Möglichkeit, die fiskalischen Regeln der EU, insbesondere die Verschuldungsregeln, zu lockern, um den Mitgliedstaaten mehr Spielraum für höhere Verteidigungsausgaben zu geben. Dies zeigt, wie ernst die Kommission das Thema nimmt und bereit ist, auch traditionelle wirtschaftspolitische Prinzipien auf den Prüfstand zu stellen, um die Sicherheit Europas zu gewährleisten. Die enge Zusammenarbeit mit Partnern wie der Ukraine bleibt dabei ein zentrales Element, wie etwa Besuche wie ursula von der leyen in kiew immer wieder belegen.
Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und soziale Gerechtigkeit
Ein weiteres wichtiges Anliegen von Ursula von der Leyen ist der Schutz und die Stärkung der europäischen Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit und der sozialen Gerechtigkeit. Die Kommission setzt sich vehement für die Verteidigung demokratischer Werte, die Förderung der Medienfreiheit und die Bekämpfung von Desinformation ein.
Seit 2020 veröffentlicht die Kommission jährlich einen Rechtsstaatlichkeitsbericht, der seit 2022 auch länderspezifische Empfehlungen enthält. Diese Berichte sind ein wichtiges Instrument, um die Einhaltung demokratischer Normen in den Mitgliedstaaten zu überwachen und gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen. Ebenso wird der Schutz der Medienfreiheit und des Pluralismus durch Initiativen wie den European Media Freedom Act vorangetrieben.
Im Bereich der sozialen Gerechtigkeit widmet sich die Kommission auch vermeintlich “lokalen” Themen, die aber weitreichende europäische Auswirkungen haben. Dazu gehören Maßnahmen zur Bewältigung der Wohnungsnot und zur Verbesserung der psychischen Gesundheit, insbesondere bei jungen Menschen. Obwohl diese Bereiche primär in der Verantwortung der Mitgliedstaaten liegen, versucht die Kommission, durch EU-weite Initiativen und die Koordinierung nationaler Anstrengungen positive Veränderungen zu bewirken.
Herausforderungen und Perspektiven: Europas Weg in die Zukunft
Die zweite Amtszeit von Ursula von der Leyen ist zweifellos von großen Ambitionen geprägt, bringt aber auch erhebliche Herausforderungen mit sich. Die Europäische Union ist ein komplexes Gebilde aus 27 Staaten mit unterschiedlichen Interessen, was Konsensbildung oft schwierig macht.
Eines der größten Vorhaben, der Europäische Grüne Deal, wird weiterhin auf Widerstände stoßen. Obwohl das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 weithin anerkannt ist, gibt es Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Auswirkungen für bestimmte Industrien und Mitgliedstaaten, die stark von fossilen Brennstoffen abhängen. Ursula von der Leyen muss hier einen sensiblen Balanceakt vollführen, um die ehrgeizigen Klimaziele zu erreichen, ohne die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft zu gefährden oder soziale Spannungen zu erzeugen.
Die angestrebte Kapitalmarktunion, die von der Leyen auch als „Europäische Spar- und Investitionsunion“ bezeichnet, ist ein weiteres Mammutprojekt. Obwohl das Potenzial zur Mobilisierung privater Investitionen für Schlüsselbereiche wie Verteidigung und grüne Transformation enorm ist, stößt das Vorhaben auf erheblichen Widerstand in vielen Mitgliedstaaten. Eine unabhängige Analyse des EU-Parlaments im März 2024 bezeichnete das Projekt in seinem ersten Jahrzehnt sogar als Enttäuschung. Die Kommission muss überzeugende Argumente liefern und Wege finden, die Bedenken der Staaten zu adressieren, um die Integration der Kapitalmärkte voranzutreiben.
Des Weiteren steht die Kommission vor der Aufgabe, die Wettbewerbsregeln so zu gestalten, dass europäische Unternehmen im globalen Vergleich bestehen können, ohne dass Innovationen oder der Wettbewerb im Binnenmarkt leiden. Hier geht es darum, eine Balance zu finden, die es europäischen “Champions” ermöglicht, international zu skalieren, während gleichzeitig ein faires Spielfeld für alle Akteure gewährleistet bleibt.
Nicht zuletzt ist die Verknüpfung des EU-Haushalts an die Rechtsstaatlichkeit ein heikles Thema. Ursula von der Leyen betont, dass die Achtung der Rechtsstaatlichkeit eine Grundvoraussetzung für den Erhalt von EU-Geldern ist. Während dieser Ansatz zur Verteidigung demokratischer Werte unerlässlich ist, birgt er auch das Risiko, Spannungen zwischen den Mitgliedstaaten zu verschärfen, insbesondere wenn es zu Meinungsverschiedenheiten über die Auslegung oder Anwendung der Regeln kommt. Die Kommission muss hier Mechanismen entwickeln, die eine transparente Überwachung und Durchsetzung ermöglichen, ohne die Einheit der Union zu gefährden. Angesichts der komplexen politischen Landschaft könnten auch immer wieder Fragen nach ihrer Führung und Rolle aufkommen, wie man es bei der Debatte um ein ursula von der leyen misstrauensvotum wann gesehen hat.
Ein Blick hinter die Kulissen: Die Persönlichkeit Ursula von der Leyens
Ursula von der Leyen ist mehr als nur eine Politikerin; sie ist eine Führungsfigur, die durch ihre Persönlichkeit und ihren Stil beeindruckt. Forbes hat sie in den Jahren 2022, 2023, 2024 und 2025 als die mächtigste Frau der Welt bezeichnet, eine Anerkennung ihrer enormen globalen Einflussnahme. Dies ist nicht nur auf ihr Amt zurückzuführen, sondern auch auf ihre entschlossene und oft pragmatische Arbeitsweise.
Ihr Führungsstil wird oft als direkt und zielorientiert beschrieben. Sie gilt als jemand, der gerne Kompromisse schmiedet, aber auch bereit ist, unbequeme Entscheidungen zu treffen, wenn sie diese für das Wohl Europas als notwendig erachtet. Ihre Fähigkeit, in Krisenzeiten wie der Pandemie oder dem Krieg in der Ukraine schnell und entschlossen zu handeln, hat ihr viel Respekt eingebracht. Sie ist bekannt dafür, dass sie ein großes Team leitet, aber auch in der Lage ist, die Zügel fest in der Hand zu halten.
Ihre biografischen Wurzeln in Brüssel und ihre Zweisprachigkeit haben ihr ein natürliches Verständnis für die europäische Vielfalt verliehen. Dies ermöglicht ihr, Brücken zwischen den verschiedenen Kulturen und politischen Systemen der Mitgliedstaaten zu bauen. Zudem hat ihre persönliche Geschichte – insbesondere der frühe Verlust ihrer Schwester an Krebs – ihr Engagement für Gesundheitsfragen und die Krebsforschung geprägt, was sich auch in den Prioritäten ihrer Kommission widerspiegelt. Ihre Rolle geht weit über das rein Politische hinaus; sie ist auch eine Symbolfigur für weibliche Führung in Europa.
Ihr Vermächtnis und die Bedeutung für die deutsche und europäische Kultur
Ursula von der Leyens Amtszeit an der Spitze der Europäischen Kommission hinterlässt bereits jetzt tiefe Spuren in der deutschen und europäischen Kultur und Politik. Als erste Frau in diesem Amt hat sie nicht nur Geschichte geschrieben, sondern auch ein starkes Zeichen für die Geschlechtergleichstellung in Führungspositionen gesetzt. Ihre Präsenz und ihre Entscheidungen haben das Bild Europas in der Welt maßgeblich mitgeprägt und zeigen, dass Deutschland eine zentrale Rolle in der europäischen Integration spielt.
Ihr Vermächtnis wird sich in mehreren Dimensionen manifestieren: Zum einen in den konkreten politischen Errungenschaften, wie dem „Green Deal“, dem Ausbau der europäischen Verteidigung oder den Bemühungen um einen stärkeren Binnenmarkt. Diese Initiativen werden die wirtschaftliche, soziale und ökologische Landschaft Europas langfristig verändern. Zum anderen wird ihre Amtszeit auch als eine Periode der Krisenbewältigung in Erinnerung bleiben, in der sie Europa durch beispiellose Herausforderungen führte und dabei oft Einheit und Entschlossenheit demonstrierte.
Für die deutsche Kultur steht sie exemplarisch für eine Generation von Politikern, die über nationale Grenzen hinausdenken und sich aktiv für die europäische Idee einsetzen. Sie verkörpert die Vorstellung eines “wahren Deutschland”, das sich seiner Verantwortung in Europa bewusst ist und aktiv an der Gestaltung einer gemeinsamen Zukunft mitwirkt. Ihre Fähigkeit, auf internationaler Ebene zu agieren und gleichzeitig ihre deutschen Wurzeln zu bewahren, macht sie zu einer wichtigen Brückenbauerin.
Ihre Rolle als Vorreiterin für Frauen in der Politik ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Sie inspiriert viele junge Frauen, sich für Führungspositionen zu bewerben und aktiv am politischen Leben teilzunehmen. Ihre Karriere zeigt, dass es möglich ist, Familie und eine hochrangige politische Laufbahn zu vereinbaren. Ihr Einfluss reicht somit weit über die politischen Entscheidungen hinaus und prägt das kulturelle Selbstverständnis Deutschlands und Europas in Bezug auf Führung, Gleichstellung und internationale Zusammenarbeit.
Fazit: Eine Führungspersönlichkeit am Scheideweg Europas
Ursula von der Leyens aktuelle Rolle als Präsidentin der Europäischen Kommission ist von entscheidender Bedeutung für die Zukunft Europas. Ihre zweite Amtszeit ist nicht nur eine Fortsetzung ihrer bisherigen Arbeit, sondern ein klares Mandat, die Europäische Union als globalen Akteur zu stärken, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und ihre Werte zu verteidigen. Die Initiativen wie der „Clean Industrial Deal“, „EU Inc.“ und „ReArm Europe“ zeigen ihren entschlossenen Willen, Europa fit für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu machen.
Sie steht vor der gewaltigen Aufgabe, 27 Mitgliedstaaten auf einen gemeinsamen Kurs einzuschwören, Widerstände zu überwinden und gleichzeitig pragmatische Lösungen für komplexe Probleme zu finden. Ihre Führung wird auf dem Prüfstand stehen, wenn es darum geht, den Spagat zwischen ehrgeizigen Klimazielen und wirtschaftlicher Realität, zwischen nationalen Interessen und europäischer Einheit zu meistern.
Doch Ursula von der Leyen hat in ihrer Karriere immer wieder bewiesen, dass sie eine Kämpferin ist, die auch in schwierigen Situationen standhaft bleibt. Ihr Engagement für ein starkes, souveränes und soziales Europa ist unbestreitbar. Die Frage „Was Macht Ursula Von Der Leyen Jetzt“ lässt sich daher nicht nur mit ihrer Liste an Aufgaben beantworten, sondern auch mit der Botschaft, dass sie aktiv daran arbeitet, das europäische Projekt zu festigen und für kommende Generationen zukunftsfähig zu gestalten. Ihre Entscheidungen in den kommenden Jahren werden nicht nur Schlagzeilen schreiben, sondern das tägliche Leben von Hunderten Millionen Europäern beeinflussen und Europas Platz in einer sich ständig wandelnden Welt definieren.
