Die besten Krypto-Börsen im Test 2026: Vergleich & Empfehlungen

Der Einstieg in die Welt der Kryptowährungen kann aufregend, aber auch einschüchternd sein. Angesichts der Vielzahl an Anbietern ist die Wahl der richtigen Krypto-Börse entscheidend für ein sicheres und kosteneffizientes Handelserlebnis. In unserem umfassenden Test haben wir über 20 Plattformen auf Herz und Nieren geprüft, um Ihnen die besten Optionen aufzuzeigen. Von niedrigen Gebühren über transparente Prozesse bis hin zu hoher Sicherheit – hier erfahren Sie, worauf es ankommt.

Top-Krypto-Börsen im Überblick

Nach intensiver Prüfung und Bewertung anhand zentraler Kriterien wie Kosten, Transparenz, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit, kristallisieren sich einige Anbieter als klare Favoriten heraus.

Bitvavo: Der Allrounder mit Top-Konditionen

Bitvavo setzt sich als beste Krypto-Börse in unserem Vergleich durch. Die niederländische Plattform überzeugt mit einem exzellenten Gesamtpaket: Über 400 verschiedene Kryptowährungen, konkurrenzlos niedrige Gebühren von nur 0,25% und ein besonders intuitives Interface machen den Handel einfach und attraktiv. Die Transparenz bei den Gebühren ist ein weiterer Pluspunkt, der Bitvavo von vielen Mitbewerbern abhebt. Die Plattform ist MiCA-lizenziert und legt großen Wert auf Sicherheit durch Zwei-Faktor-Authentifizierung. Lediglich die Einrichtung von Krypto-Sparplänen ist aktuell nur per App möglich, und vereinzelt berichten Nutzer von verzögerten Euro-Einzahlungen.

Bison: Die deutsche Einsteigerfreundlichkeit

Für Einsteiger, die Wert auf Einfachheit und einen vertrauenswürdigen Anbieter legen, ist Bison eine ausgezeichnete Wahl. Die deutsche Krypto-Börse, die mit der Börse Stuttgart kooperiert, bietet eine übersichtliche Benutzeroberfläche und macht den Kauf von Kryptowährungen denkbar einfach. Zwar liegen die Kosten bei etwa 1,25% pro Transaktion, diese sind jedoch transparent und beinhalten auch die Netzwerkgebühren für das Abheben auf eigene Wallets. Bison wird durch die BaFin reguliert, was ein hohes Maß an Sicherheit und Vertrauen gewährleistet.

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Kraken: Etabliert und sicher

Als eine der größten und ältesten Krypto-Plattformen genießt Kraken seit 2011 einen exzellenten Ruf. Die Plattform punktet mit hohen Sicherheitsstandards und Transparenz. Die Gebühren auf der fortgeschrittenen Handelsplattform Kraken Pro sind mit 0,25% bis 0,4% äußerst wettbewerbsfähig. Während der Direktkauf von Kryptowährungen mit 1,49% etwas teurer ist, macht die übersichtliche Gestaltung der Plattform und die Möglichkeit des direkten Handels Kraken zu einer attraktiven Option. Kraken hält die Assets seiner Nutzer transparent nachweislich durch “Proof-of-Reserves”.

BSDEX: Günstig und deutsch

Die BSDEX (Börse Stuttgart Digital Exchange) ist eine weitere empfehlenswerte deutsche Krypto-Börse. Als offizieller Handelsplatz für Kryptowährungen der Börse Stuttgart kombiniert sie Erfahrung im traditionellen Börsenwesen mit digitaler Innovation. Die Gebühren sind mit 0,35% (bzw. 0,25% bei Limit-Orders) sehr fair. BSDEX überzeugt durch Kosten-Transparenz und übernimmt sogar die Abhebegebühren. Einziger Wermutstropfen ist das im Vergleich zu globalen Playern geringere Handelsvolumen, was zu leicht höheren Spreads führt. Die Sicherheit wird durch SMS-basierte Zwei-Faktor-Authentifizierung gewährleistet, wobei eine App-basierte Lösung in Entwicklung ist.

Bitcoin.de: Der Pionier aus Deutschland

Bitcoin.de ist die älteste deutsche Krypto-Börse und seit 2011 am Markt. Betrieben von der futurum bank AG, die über eine BaFin-Lizenz verfügt, bietet die Plattform neben Bitcoin neun weitere Kryptowährungen an. Die Gebühren liegen bei 1% für Käufe, was im Vergleich zu den günstigsten Anbietern etwas höher ist. Das Design der Plattform wirkt auf den ersten Blick etwas überladen, was sie für absolute Neulinge weniger zugänglich macht.

Bitpanda: Regulierte Einsteigerplattform aus Österreich

Bitpanda bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche und eine breite Palette an über 600 Kryptowährungen. Die Börse ist, neben Coinbase, eine der wenigen, die über eine BaFin-Kryptoverwahrlizenz verfügt. Die Gebühren für den Direktkauf können durch versteckte Kursaufschläge bis zu 2,5% betragen, wobei die offizielle Angabe oft niedriger ausfällt. Trotz einiger Nutzerberichte über langsame Auszahlungen, ist Bitpanda für Einsteiger, die Wert auf Regulierung legen, eine gute Wahl.

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One Trading: Jung, dynamisch und günstig für Trader

Ursprünglich als Bitpanda Pro bekannt, hat sich One Trading als eigenständige europäische Krypto-Börse etabliert. Mit Fokus auf Trader bietet die Plattform aktuell 0% Gebühren im “Instant Trade” an, allerdings mit Spreads von etwa 0,14%. Die Börse ist in Italien registriert und hat eine MiFID II-Lizenz in den Niederlanden beantragt. Das geringe Handelsvolumen ist der Hauptnachteil.

Luno: International und einsteigerfreundlich

Luno ist seit 2013 aktiv und zeichnet sich durch Einfachheit und Transparenz aus. Zwar ist Luno in Deutschland nicht direkt reguliert, aber in Frankreich als Digital Asset Service Provider registriert. Der Sofortkauf kostet 1,5%, während die “Luno Exchange” deutlich günstigere Gebühren für erfahrenere Trader bietet.

Coinbase: Börsennotiert und reguliert

Coinbase ist eine der größten und ältesten Krypto-Börsen und seit 2012 am Markt. Als erste Krypto-Börse erhielt Coinbase Germany GmbH eine BaFin-Lizenz zur Kryptoverwahrung, wenngleich später organisatorische Mängel festgestellt wurden. Die Gebühren für den Direktkauf sind intransparent und können bis zu 1,49% betragen, auf der “Coinbase Advanced Trading”-Plattform fallen 0,6% an. Trotz höherer Gebühren bietet Coinbase eine hohe Sicherheit und einfache Handhabung für Einsteiger.

Nicht empfohlene Krypto-Börsen: Worauf Sie achten sollten

Einige Plattformen, obwohl bekannt, bergen Risiken oder weisen erhebliche Nachteile auf, die von einem Kauf abraten lassen.

Binance: Risiken trotz Volumen

Binance ist die volumenstärkste Krypto-Börse mit extrem niedrigen Gebühren (0,1%). Allerdings ist die Plattform eher für erfahrene Nutzer ausgelegt. Die Gebühren für den Direktkauf sind hoch und intransparent. Zudem kämpft Binance wiederholt mit regulatorischen Problemen, und eine deutsche Lizenz wurde zurückgezogen.

eToro: Teuer und Intransparent

eToro lockt mit Social Trading, offenbart aber im Test hohe versteckte Kosten. Die Umrechnungsgebühren bei Einzahlungen und die Spreads beim Handel können die tatsächlichen Kosten auf über 2,3% treiben. Die Benutzeroberfläche ist zudem wenig einsteigerfreundlich.

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Crypto.com: Hohe Kosten und Rückzug aus Deutschland

Crypto.com ist bekannt für seine Marketingkampagnen und Kreditkarten mit Cashback. Beim Kauf von Kryptowährungen können Kosten von bis zu 1,5% anfallen, und Abhebungen sind mit über 10€ für Bitcoin sehr teuer. Zudem hat sich Crypto.com aus Deutschland zurückgezogen.

KuCoin: Regulatorische Bedenken

Mit über 800 Coins bietet KuCoin eine riesige Auswahl. Die Handelsplattformgebühren sind niedrig, doch der Direktkauf ist teuer und intransparent. Der Firmensitz auf den Seychellen und strafrechtliche Anklagen wegen Verstößen gegen das Bankgeheimnis und Geldwäsche machen von einer Nutzung abzuraten.

Krypto-Handel über Neobroker?

Mittlerweile bieten auch Neobroker wie Scalable Capital oder Trade Republic Krypto-Handel an. Aktuell ist jedoch von einem Kauf über diese Plattformen abzuraten. Zwar sind sie benutzerfreundlich und reguliert, doch die Auswahl an Coins ist gering, es fallen oft höhere Gesamtkosten an (Spread, TER, Orderkosten) und vor allem ist kein Transfer der Kryptowährungen auf eigene Wallets möglich. Man erwirbt hier meist nur börsengehandelte Produkte auf den Kursverlauf, nicht die echten Kryptowährungen.

Vergleichskriterien: Worauf beim Kauf zu achten ist

Bei der Auswahl einer Krypto-Börse sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen:

  • Transparenz bei Gebühren: Achten Sie auf versteckte Kosten, Spreads und klare Angaben in Euro.
  • Gebührenstruktur: Vergleichen Sie Handelsgebühren, Spreads, Ein- und Auszahlungsgebühren.
  • Sicherheit: Prüfen Sie die Sicherheitsmaßnahmen wie Zwei-Faktor-Authentifizierung (möglichst App-basiert), Whitelisting und Account-Sperren.
  • Transfermöglichkeiten: Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Kryptowährungen auf ein eigenes Wallet übertragen können.
  • Verifizierung (KYC): Ein seriöser Anbieter verlangt eine Identitätsprüfung.
  • Unternehmen und Regulierung: Bevorzugen Sie Börsen mit Sitz in Europa und idealerweise einer BaFin-Lizenz.
  • Benutzerfreundlichkeit: Ein intuitives Interface ist besonders für Einsteiger wichtig.
  • Angebotene Produkte und Features: Prüfen Sie, ob Staking, Sparpläne oder verschiedene Zahlungsmethoden angeboten werden.

Die Wahl der richtigen Krypto-Börse ist ein wichtiger Schritt für jeden, der in digitale Vermögenswerte investieren möchte. Informieren Sie sich gründlich und treffen Sie eine fundierte Entscheidung, um Ihr Investment zu schützen und zu maximieren.