Clean Eating und eine vegane Lebensweise sind mehr als nur ein Ernährungstrend; sie sind ein Weg zu mehr Wohlbefinden und Fitness. Samy und Kirstin teilen ihre Erfahrungen, wie diese Kombination nicht nur ihr Körpergefühl verbesserte, sondern auch ihre körperliche Leistungsfähigkeit steigerte. Entdecken Sie, wie Sie mit diesen Prinzipien zu einem gesünderen Leben finden können.
Was ist Clean Eating?
Der Begriff “Clean Eating” bedeutet wörtlich “sauber essen”. Dies ist kein neues Konzept, sondern vielmehr eine Rückbesinnung auf traditionelle Ernährungsweisen. Früher war es selbstverständlich, regional und saisonal einzukaufen, und stark verarbeitete Produkte wie raffinierter Zucker oder Alkohol waren selten.
Clean Eating Vegan bedeutet für uns, den Fokus auf möglichst unverarbeitete Lebensmittel zu legen. Dazu gehören:
- Frisches, unbehandeltes Gemüse
- Obst der Saison
- Hülsenfrüchte
- Nüsse und Samen
- Vollkornprodukte
Als Getränke empfehlen wir Wasser und ungesüßte Tees. Junkfood, Fast Food, Fertiggerichte und stark verarbeitete Lebensmittel sollten gemieden werden.
Das Ziel ist es, selbst und frisch zu kochen. Eine einfache Regel für den Einkauf lautet: Wenn eine Zutatenliste mehr als fünf Einträge aufweist, raffinierten Zucker, Weißmehle oder diverse Zusatz-, Austausch- oder Konservierungsstoffe enthält – oder wenn Sie die Namen der Zutaten nicht aussprechen können – lassen Sie das Produkt im Regal stehen. Dies mag zunächst restriktiv klingen, wird aber schnell als Wohltat für Körper und Umwelt empfunden. Der Kauf von regionalen und saisonalen Produkten schont zudem Ressourcen und reduziert CO2-Emissionen, da lange Transportwege entfallen. Importiertes Obst und Gemüse wird oft unreif geerntet und verliert dadurch an Nährwert. Der volle Reifeprozess ist entscheidend für die Entwicklung von Mineralien und Vitaminen.
Die Kraft von Clean Eating Vegan
Was passiert, wenn Sie Ihren Körper weniger Schadstoffen aussetzen und ihm stattdessen die benötigte Energie, eine Vielfalt an Mikronährstoffen, weniger Salz und gesunde Fette zuführen?
Clean Eating Vegan kann zu einem verbesserten Hautbild und einem besseren Körpergefühl führen. Die Haut ist ein Entgiftungsorgan; eine Reduzierung von Schadstoffen ermöglicht ihr, sich zu regenerieren. Trockene Haut, Unreinheiten wie Akne, brüchige Nägel oder fettige Haare können der Vergangenheit angehören.
Darüber hinaus beugt diese Ernährungsweise Mangelerscheinungen vor und unterstützt einen gesunden Organismus. Dafür sind keine exotischen Superfoods wie Goji-Beeren notwendig! Heimische Produkte wie der Apfel, reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Ballaststoffen, sind wahre Nährstoffbomben. Die Vielfalt an Mikronährstoffen steigert die Leistungsfähigkeit und fördert die Regeneration, was besonders für Sportler von großer Bedeutung ist.
Der Aufbau von Muskelmasse erfordert zwar ausreichend Eiweiß, doch oft vergessen wir, dass der Körper für die Umwandlung von Eiweiß in Aminosäuren und deren Transport zu den Muskeln eine Fülle von Vitaminen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen benötigt. Clean Eating Vegan ist hierfür die ideale Lösung. In der Regel erreichen die meisten Menschen nicht die empfohlene tägliche Menge an Obst und Gemüse. Mit Clean Eating erhalten Sie die nötige Nährstoffvielfalt ganz einfach, da Gemüse die Basis der Ernährung bildet.
Auch beim Abnehmen spielt diese Ernährungsweise eine positive Rolle. Gemüse ist kalorienarm, füllt den Magen und erfordert längeres Kauen. Dies führt zu einem ausgeprägten Sättigungsgefühl, reduziert die Gesamtkalorienaufnahme und verhindert Heißhungerattacken.
Die Bedeutung von ausreichend Flüssigkeitszufuhr
Regelmäßiges Trinken von stillem Wasser ist entscheidend für das Muskelwachstum, ein schönes Hautbild und die allgemeine Gesundheit. Unser Körper besteht zu etwa 70% aus Wasser, und es ist lebensnotwendig. Während wir ohne Nahrung wochenlang auskommen können, überleben wir ohne Wasser nur wenige Tage. Durst ist bereits ein Zeichen der Dehydrierung. Daher ist es ratsam, auch außerhalb einer Clean-Eating-Diät regelmäßig zu trinken. Viele Menschen vergessen dies im Alltag. Es hilft, immer eine Wasserflasche griffbereit zu haben und sich durch Handy-Erinnerungen unterstützen zu lassen.
Ein geringerer Salzkonsum trägt ebenfalls dazu bei, Wassereinlagerungen zu vermeiden. Salz entzieht dem Körper Wasser und kann zu Cellulite beitragen. Sie werden überrascht sein, wie geschmacksintensiv frisches, vollreifes Obst und Gemüse auch ohne zusätzliches Salz sein kann! Durch den Verzicht auf Fertigprodukte, die oft große Mengen Salz enthalten, beugen Sie Bluthochdruck, Nierensteinen, Cellulite und einem aufgeblähten Bauch vor.
Clean Eating Vegan im Alltag einer Sportlerin
Samy, 20 Jahre alt, lebt seit sieben Jahren vegan und hat durch Clean Eating ihre Gesundheit fundamental verbessert. In ihrer Kindheit litt sie unter diversen Beschwerden wie trockener Haut, brüchigen Nägeln, ständigen Kopfschmerzen, Übelkeit und Konzentrationsproblemen. Seitdem hat Gesundheit für sie oberste Priorität. Wahres Glück bedeutet für sie, morgens ohne Schmerzen aufzuwachen, voller Energie zu sein und sich im Spiegel wohlzufühlen. Zahlreiche Arztbesuche, Ernährungsumstellungen und sportliche Experimente führten sie schließlich zum Clean Eating Vegan.
Ihr idealer Morgen beginnt mit einem Glas stillem Wasser, um den Körper nach dem Schlaf zu rehydrieren. Eine heiße Dusche wirkt für sie wie ein Kurzurlaub. Da sie kein Morgenmensch ist, benötigt sie diese Entspannungsphase, um langsam wach zu werden. Anschließend genießt sie ein bis zwei Tassen grünen Tee mit frischem Ingwer und Zitrone. An vier Trainingstagen pro Woche widmet sie sich dem Bodyweight Training, an Regenerationstagen dem Yoga. Eine anschließende 10-minütige Meditation rundet den Morgen ab.
Samys Geheimwaffe beim Kraftsport
Menschen bevorzugen Fakten statt langer theoretischer Abhandlungen. Samys persönliche Erfolge durch veganes Clean Eating sprechen für sich. Aktuelle Messungen auf der Körperanalysewaage zeigen eine Reduzierung ihres Gewichts um 1 kg in zwei Monaten bei gleichzeitigem Erhalt der Muskelmasse und einer Abnahme des Körperfetts um 1 kg. Prozentual stieg ihre Muskelmasse von 73,7% auf 75,05% und ihr Körperfettanteil sank von 22,36% auf 20,95%. Dies beweist die Wirksamkeit von Clean Eating Vegan.
Im Juni absolvierte sie zudem eine zweiwöchige Detox-Kur, bei der sie sich ausschließlich von Rohkost ernährte und etwa 800 kcal täglich zu sich nahm. In dieser Zeit verlor sie 1,5 kg Gewicht, baute 0,7 kg Muskelmasse auf (trotz geringer Eiweißzufuhr) und verlor 2,2 kg Körperfett. Dies unterstreicht die Bedeutung einer vielfältigen Mikronährstoffzufuhr beim Abnehmen. Trotz eines Kaloriendefizits und geringer Eiweißaufnahme konnte sie leicht Muskeln aufbauen, was die Wichtigkeit von vollreifem und unbehandeltem Obst und Gemüse – auch für Sportler – hervorhebt. Mit Clean Eating wird man leistungsfähiger, fitter und selbstbewusster.
Unverarbeitete, regionale, saisonale und gesunde Lebensmittel liefern mehr Energie im Alltag – für Arbeit, Freizeit und Sport. Wenn Sie unsicher sind, wie Sie beginnen sollen, oder konkrete Fragen haben, hinterlassen Sie gerne einen Kommentar.
Kristins Transformation
Kristin, 28 Jahre alt, war bis vor vier Jahren stark übergewichtig. Mit 109 kg bei 1,64 m Körpergröße war sie unsportlich und unbeweglich. Durch die Low-Carb-Diät begann sie abzunehmen und verlor innerhalb von zwei Jahren etwa 40 kg. Doch ihr Ziel war mehr als nur Schlankheit; sie strebte nach einem trainierten Körper und einem Gefühl der Freiheit. Der erste Schritt war der Rauchstopp.
Je mehr sie sich mit Ernährung und Sport beschäftigte, desto fitter wollte sie werden. Ihr Fokus verschob sich von reiner Schlankheit hin zu einem Leben in körperlicher Freiheit und dem damit verbundenen Wohlgefühl. Dies erreichte sie durch eine gesunde und vor allem vegane Ernährung sowie regelmäßigen Sport. Mittlerweile trainiert sie im Fitnessstudio und freut sich darauf, nach einer Knorpeltransplantation wieder Taekwondo ausüben zu können. Auch die Herausforderung von Freeletics fehlt ihr sehr.
Sie ist noch nicht am Ziel, aber sie weiß, dass eine ausgewogene, gesunde vegane Ernährung ihr guttut. Sie ist nicht nur leichter, sondern lebt endlich auf und teilt diese Freude gerne.

