Die Tage werden kürzer, die Nächte länger und die Sonne zeigt sich nur selten – der Winter in Deutschland kann für viele eine trübe und kalte Jahreszeit sein. Viele Menschen sehnen sich nach Wärme, Sonne und einer Auszeit vom grauen Alltag. Doch wohin reisen, wenn man dem Winter entfliehen und die Sonne genießen möchte? Anstatt sich in die Ferne zu begeben, gibt es Reiseziele, die überraschend nah liegen und dennoch sommerliche Temperaturen bieten. Dieser Artikel stellt Ihnen einige der besten Orte vor, um dem kalten Wetter in Deutschland zu entkommen und im Januar oder in den Wintermonaten Sonne zu tanken.
Die Suche nach dem perfekten Urlaubsziel, das Wärme und Erholung verspricht, ist groß. Viele träumen von Traumstränden, Palmen und einem entspannten Klima. glücklicherweise gibt es auf der Welt viele Orte, die genau das bieten und oft leichter erreichbar sind, als man denkt. Entdecken Sie mit uns Reiseziele, die im deutschen Winter ihren Sommer erleben und Ihnen unvergessliche Momente bescheren werden.
Lanzarote – Die feurige Perle der Kanaren
Wenn Sie im Januar nach Sonne und Wärme suchen, müssen Sie keinen Langstreckenflug auf sich nehmen. Lanzarote, die östlichste der Kanarischen Inseln, ist in etwa 4,5 Stunden erreichbar und gilt als eine der wärmsten Inseln. Dank ihrer Nähe zum afrikanischen Festland und ihrer flachen Landschaft genießt sie ein trockenes Klima mit wenig Regen. Die Insel besticht durch faszinierende Farbkontraste: weiß getünchte Dörfer stehen im Kontrast zu schwarzen Lavafeldern, und tiefe Krater erheben sich majestätisch hinter kilometerlangen Sandstränden.
Lanzarote bietet mehr als nur Entspannung am Meer. Mit über 460 Kilometern markierten Wanderwegen lädt die Insel dazu ein, die Mondlandschaft des Timanfaya-Nationalparks zu erkunden, wo 32 Vulkankrater die Erde prägen. Auch Wassersportler kommen auf ihre Kosten, insbesondere an Orten wie La Santa, einem beliebten Surfspot, der das ganze Jahr über gute Bedingungen bietet. Familien mit Kindern finden in Puerto del Carmen und Playa Blanca ideale Badestrände, da diese durch geringere Wellen gekennzeichnet sind.
Beim Urlaub auf Lanzarote erleben Reisende traumhafte Strände – wie die Playa Papagayo auf der Kanaren-Insel. Quelle: imago/Panthermedia
Wetter auf Lanzarote im Januar
Im Januar können Sie sich auf durchschnittlich sechs Sonnenstunden pro Tag freuen. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte von bis zu 21 Grad Celsius, fallen nachts auf etwa 13 Grad. Die Wassertemperatur liegt bei erfrischenden 18 Grad. Mit durchschnittlich vier Regentagen ist das Wetter insgesamt angenehm mild.
Kapverden – Entspannung ohne Stress
Die Kapverden, eine Inselgruppe rund 570 Kilometer vor der westafrikanischen Küste, sind eines der kleinsten Länder der Welt. Auf einer Fläche von nur 4033 Quadratkilometern leben etwa 500.000 Menschen, verteilt auf 15 Inseln, von denen neun bewohnt sind. Das Motto der Inseln lautet “No stress”, und selbst auf den touristisch am weitesten entwickelten Inseln Boa Vista und Sal herrscht eine entspannte Atmosphäre. Die Inselgruppe wurde im 15. Jahrhundert von den Portugiesen entdeckt und erlangte 1975 die Unabhängigkeit. Bis dahin war sie ein Überseegebiet Portugals, was sich heute noch im portugiesischen Flair und der afrikanischen Kultur widerspiegelt.
Die Monate Oktober bis Dezember eignen sich hervorragend für einen Badeurlaub, während Ende November die optimale Zeit zum Surfen beginnt. Der trocken-heiße Harmattan-Wind weht dann über die Kapverden und bietet ideale Bedingungen für Surfer und Wellenreiter.
Wetter auf den Kapverden im Januar
Obwohl der Januar als einer der kühleren Monate gilt, sind die Temperaturen immer noch angenehm. Mit durchschnittlich 24 Grad Celsius und sechs Sonnenstunden pro Tag laden die Inseln dazu ein, entdeckt zu werden.
Sansibar – Die Gewürzinsel mit Traumstränden
Für alle, die zum Jahreswechsel Hochsommer erleben möchten, ist Sansibar, ein zum tansanischen Archipel gehörendes Inselparadies im Indischen Ozean, die perfekte Wahl. Traditionell nehmen die Niederschläge noch vor Weihnachten ab, und die heißeste und trockenste Zeit des Jahres beginnt – von Januar bis März.
Sansibar ist ein wahres Paradies für Sonnenanbeter und Strandliebhaber. Kilometerlange, schneeweiße Sandstrände treffen auf ein Meer in schillernden Blau- und Türkistönen. Palmen säumen die Küsten und sorgen für das ultimative Beach-Feeling. Zu den beliebtesten Badeorten zählen Nungwi im Norden und Paje im Südosten.
Türkisfarbenes Meer und schneeweiße Strände – das hat Sansibar zu bieten. Quelle: imago images/GekaSkr
Für Abenteuerlustige empfiehlt sich ein Schnorchelausflug zum Mnemba-Atoll, dem besten Tauchspot rund um die Hauptinsel Sansibar. Ein Bummel durch die Altstadt von Stonetown, einem UNESCO-Weltkulturerbe, oder eine Tour zu den zahlreichen Gewürzplantagen im Inselinneren sind ebenfalls lohnenswerte Erlebnisse. Wer es ruhiger mag, kann weniger touristische Inseln wie Pemba Island oder die Inseln rund um Mafia Island erkunden, die von einzigartigen Korallenriffen umgeben sind.
Wetter auf Sansibar im Januar
Im Januar scheint die Sonne auf Sansibar durchschnittlich acht Stunden täglich. Die Temperaturen steigen auf bis zu 32 Grad Celsius und sinken nachts nur auf 23 Grad. Mit 28 Grad lädt das Wasser zum Baden ein. An durchschnittlich sieben Tagen im Monat kann es zuRegenschauern kommen.
Costa Rica – Wo Regenwald auf Traumstrände trifft
Stellen Sie sich vor, Sie liegen am Strand, umgeben von Affen, Faultieren, Schildkröten, Papageien oder Waschbären – all das ist in Costa Rica möglich! Der üppige Regenwald erstreckt sich nicht nur im Landesinneren, sondern auch entlang der Pazifik- und Karibikküste und verbindet so die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt mit atemberaubenden Stränden. Wenn es in Deutschland bitterkalt ist, beginnt in Costa Rica langsam der Sommer. Im Januar können Sie mit wenig Regen rechnen, da das Wetter von Dezember bis April traditionell immer besser wird, bevor die Regenzeit einsetzt.
Costa Rica bietet die Wahl zwischen zwei Meeren: Im Osten liegt die Karibikküste mit Abschnitten, die wegen der Eiablage geschützter Meeresschildkröten zeitweise gesperrt sind. Dennoch finden Sie rund um beliebte Ferienorte wie Tortuguero, Puerto Limón und Cahuita sicherlich schöne Plätze für Ihren Badeurlaub. An der Pazifikseite im Westen des Landes, insbesondere auf der Nicoya-Halbinsel, erwartet Sie eine große Auswahl an Traumstränden. Beliebte Ziele sind Santa Teresa, Samara und das einstige Hippie-Paradies Montezuma.
Regenwald trifft auf Meer: Im Nationalpark Manuel Antonio kannst du Faultiere und Affen vom Traumstrand aus beobachten. Quelle: imago images/Juhku
Wetter in Costa Rica im Januar
Der Januar gilt als eine der besten Reisezeiten für Costa Rica. An der Pazifikküste herrscht ein warmes, trockenes Klima mit Temperaturen um die 30 Grad Celsius, während die Nächte tropisch warm bleiben. Im Zentraltal sind die Temperaturen mit etwa 25 Grad etwas milder. An der Karibikküste ist das Wetter im Januar oft feuchter und schwüler.
Oman – Ein Paradies für Strandliebhaber inmitten der Wüste
Haben Sie bisher Dubai, Katar oder Israel als Urlaubsziele auf der Arabischen Halbinsel gekannt? Dann sollten Sie nun dem Oman Aufmerksamkeit schenken, denn dieses kleine Land ist ganzjährig ein attraktives Reiseziel für Strandurlauber. Im Januar erwarten Sie an der Küste zehn Sonnenstunden pro Tag und Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad Celsius.
Für Badeurlauber sind Orte wie Salalah besonders empfehlenswert. Hier finden Sie eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur und kilometerlange Strände vor einer beeindruckenden Felskulisse. Das Arabische Meer hat eine Wassertemperatur von rund 25 Grad und lädt zum Schnorcheln ein. Zahlreiche Lagunen und eine vielfältige Vogelwelt machen die Region auch für Naturliebhaber interessant. Wer etwas mehr Abenteuer sucht, kann eine Wanderung ins Wadi Darbat unternehmen, wo mitten in einer trockenen Gegend ein wunderschöner türkisfarbener Wasserfall liegt. In Mughsail haben die Gezeiten die Felsen so geformt, dass dort regelmäßig Fontänen aus dem Boden schießen.
Der Oman ist ein kleines Land, hat aber einige Traumstrände zu bieten, etwa in Salalah. Quelle: imago images/Arabian Eye
Wetter im Oman im Januar
Der Januar zählt zu den besten Reisemonaten für den Oman. Die Temperaturen klettern tagsüber auf etwa 25 Grad, nachts sinken sie auf bis zu 18 Grad. Die Sonne scheint durchschnittlich zehn Stunden pro Tag, und es ist nur mit wenigen Regentagen zu rechnen.
Gambia – Baden mit Blick auf Delfine
Bis vor wenigen Jahren war Gambia in Westafrika bei Reisenden kaum bekannt, doch das hat sich geändert. Das kleine Land hat eine beachtliche Tourismusoffensive gestartet. Obwohl der Januar der kälteste Monat ist, herrscht Trockenzeit, und Temperaturen von 25 bis 30 Grad Celsius machen ihn perfekt für einen Badeurlaub.
Gambia verfügt über eine 80 Kilometer lange Küstenlinie und ist von Senegal umgeben. Der Strandtourismus boomt hier, und nahezu die gesamte Küste ist mit Hotels, Bungalows und Ferienanlagen bebaut. Besonders beliebt sind die Gebiete rund um die Flussmündungen des Gambia-Flusses und seiner Nebenarme, da hier häufig Delfine gesichtet werden. Wer nicht nur am Strand liegen möchte, kann das Landesinnere entlang des Gambia-Flusses erkunden. Trotz der Ausrottung vieler großer Säugetiere durch Kolonialisten bietet Gambia immer noch eine beeindruckende Tierwelt, darunter verschiedene Affenarten, Krokodile, Antilopen und Flusspferde. Ein Schutzgebiet beherbergt zudem die letzten verbliebenen Schimpansen.
Der Sanyang Beach mit seinen Palmen ist eines der beliebtesten Strandurlaubsziele Gambias. Quelle: imago images/Peter Schickert
Wetter in Gambia im Januar
Im Januar scheint die Sonne in Gambia durchschnittlich sieben Stunden pro Tag. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte von bis zu 31 Grad Celsius, während die Nächte mit 15 Grad deutlich kühler sind. Regen ist äußerst selten, und die Wassertemperatur liegt bei angenehmen 22 Grad.
Die Bahamas – Karibik-Flair und Hollywood-Zauber
Die Bahamas, ein Inselarchipel mitten in der Karibik, umfassen mehr als 700 Inseln, von denen einige für Ihren Strandurlaub zur Verfügung stehen. Der Tourismus ist hier ein zentraler Wirtschaftszweig, der vor der Corona-Pandemie 50 Prozent des Bruttosozialprodukts ausmachte. Die Beliebtheit der Bahamas wurde auch durch Hollywood gefördert, da hier einige James-Bond-Filme gedreht wurden.
Naturschutz wird auf den Bahamas großgeschrieben: 22 Nationalparks an Land und im Meer schützen Lagunen, Mangroven, Sümpfe und Korallenriffe. Einige Inseln sind ausschließlich Tieren wie Flamingos oder Meeresschildkröten vorbehalten. Eine besondere tierische Attraktion, die durch soziale Medien bekannt wurde, ist das Baden mit den Schweinen auf Big Major Cay. Beim Besuch sollte darauf geachtet werden, die Tiere nicht zu füttern und sich ihnen nur zu nähern, wenn sie es zulassen.
Während es in Deutschland zum Jahreswechsel eher grau und kühl ist, kannst du auf den Bahamas bei rund 30 Grad am Meer entspannen. Quelle: imago images/Westend61
Wetter auf den Bahamas im Januar
Im Januar können Sie auf den Bahamas mit durchschnittlich sieben Sonnenstunden pro Tag rechnen. Die Temperaturen liegen bei etwa 25 Grad Celsius, nachts kühlt es auf 17 Grad ab. Es gibt durchschnittlich sieben Regentage, und die Wassertemperatur beträgt angenehme 24 Grad.
Kenia – Entspannung an einem der schönsten Strände der Welt
Kenia ist im Januar ein wundervolles Ziel für einen Sommerurlaub. Kilometerlanger, feiner weißer Sand und türkisfarbenes Meerwasser, das sich in der afrikanischen Sonne auf 29 Grad erwärmt, prägen die Küste. Der Diani Beach zählt zu den schönsten Stränden der Welt, doch auch Orte wie Lamu, Malindi, Bamburi oder Watamu haben ihren Reiz. Neben dem Sonnenbaden lädt die Unterwasserwelt Kenias mit fünf marinen Nationalparks zum Erkunden ein. Geschützte Korallenriffe bieten ideale Bedingungen zum Schnorcheln und Tauchen.
Wenn Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie eine mindestens dreitägige Safari einplanen. Vom Küstenland aus erreichen Sie den Tsavo-East-Nationalpark, den größten des Landes, in zwei bis drei Fahrstunden. Hier können Sie Löwen, Elefanten und andere Wildtiere beobachten. Der Januar ist aufgrund der Trockenzeit besonders gut für Safaris geeignet: Das Gras ist niedrig, was die Sicht auf die Tiere erleichtert, und viele Tiere versammeln sich an Wasserlöchern.
Der rund zwölf Kilometer lange Diani Beach macht Kenia zu einem wundervollen Ziel für den Badeurlaub. Quelle: Miriam Keilbach
Wetter in Kenia im Januar
Im Januar erreichen die Temperaturen in Kenia bis zu 32 Grad Celsius, die Nächte bleiben mit 23 Grad tropisch warm. Die Sonne scheint zwölf Stunden am Tag, und die Wassertemperatur beträgt 27 Grad. Durchschnittlich vier Regentage sind im Monat zu erwarten.
Mexiko – Karibische Strände mit Blick auf Maya-Stätten
Schwimmen im traumhaften karibischen Meer mit Blick auf historische Maya-Stätten? Das ist in Mexiko möglich, genauer gesagt in Tulum auf der Yucatán-Halbinsel. Tulum ist nicht nur ein beliebter Ferienort, sondern auch reich an Geschichte. Der feine, weiße Sandstrand fällt flach ins Meer ab, was ihn auch für unsichere Schwimmer zugänglich macht. Ein vorgelagertes Riff schützt vor starker Strömung und Wellengang. Wenn Ihnen das Meer zu belebt ist, können Sie die umliegenden Cenoten besuchen – faszinierende unterirdische Höhlensysteme, gefüllt mit klarem Wasser, ideal zum Schwimmen, Schnorcheln oder Tauchen.
Für Abwechslung sorgt ein Ausflug zum Sian-Ka’an-Nationalpark, südlich von Tulum gelegen. Hier können Sie auf Safari gehen und mit etwas Glück Pumas, Jaguare und Tapire sichten. Zahlreiche Vögel und Seekühe leben ebenfalls in diesem Gebiet, das von Lagunen durchzogen ist und direkt an die Karibik grenzt.
Tulum in Mexiko bietet etwas Einmaliges: Hier kannst du nebst Maya-Ruinen am Meer entspannen. Quelle: imago images/robertharding
Wetter in Mexiko im Januar
Der Januar ist die Hauptreisezeit für Mexiko und fällt in die Trockenzeit. In beliebten Ferienorten wie Cancun steigen die Temperaturen auf etwa 28 Grad Celsius. In Mexiko-Stadt liegen die Höchstwerte um 20 Grad, ideal für Besichtigungen. Nachts und morgens kann es mit Temperaturen bis zu 5 Grad frisch werden.
Malediven – Das Synonym für den perfekten Strandurlaub
Die Malediven sind wohl der Inbegriff eines Traumstrandes und des perfekten Strandurlaubs. Im Januar werden täglich Temperaturen von über 27 Grad Celsius erreicht, und der Indische Ozean erwärmt sich auf angenehme 29 Grad. Statistisch gesehen regnet es nur noch an drei Tagen im Monat. Die Malediven bestehen aus zahlreichen Atollen und insgesamt 1196 Inseln, von denen auf rund 365 Hotels und Ferienanlagen zu finden sind.
Zum Schutz der Korallenriffe, die durch den wachsenden Tourismus und Überfischung stark beschädigt wurden, wurden um einige Inseln Nationalparks eingerichtet. Dennoch können Sie hier viele Meeresbewohner antreffen. Von Unterkünften, die auf dem Wasser gebaut sind, haben Sie oft direkten Blick auf Rochen, Haie und andere Meereslebewesen.
Für Unterkünfte mit direktem Zugang zum Meer sind die Malediven bekannt – hier kannst du Fische quasi vom Bett aus beobachten. Quelle: imago images/imagebroker
Wetter auf den Malediven im Januar
Auf den Malediven erwarten Sie im Januar Temperaturen um die 30 Grad Celsius. Die Sonne scheint durchschnittlich acht Stunden pro Tag. Die Wassertemperatur beträgt etwa 28 Grad, ideal zum Schwimmen und Tauchen. Regen ist im Januar sehr selten.
Südafrika – Zwischen Surferparadies und Antarktisstrom
Südafrika ist zwar kein klassisches Ziel für einen reinen Strandurlaub, doch die zahlreichen Strände und zwei Ozeane, die am Kap Agulhas aufeinandertreffen – der Indische Ozean und der Atlantik – bieten einzigartige Erlebnisse. Der Indische Ozean eignet sich besser zum Baden, da das Wasser deutlich wärmer ist. Der Antarktisstrom bringt sehr kaltes Wasser zum Atlantik, sodass die Wassertemperaturen an der Süd- und Westküste einstellig werden können. Wer also eine längere Erfrischung sucht, sollte sich östlich von Kap Agulhas orientieren.
An der touristischen Garden Route finden sich zahlreiche Möglichkeiten. Während Jeffrey’s Bay als Surferparadies gilt, können Sie in Wilderness oder Plettenberg Bay entspannten Strandurlaub machen. Dennoch sollte die Strömung nicht unterschätzt werden, und es werden immer wieder Haie gesichtet. Für einen ruhigeren Ozean empfiehlt sich die Ostküste, etwa die Dolphin Coast bei Durban. Die Strände dort sind vielleicht nicht ganz so malerisch wie die von Kapstadt, aber das Badevergnügen ist angenehmer.
Einer der schönsten Strände Südafrikas findet sich an der Garden-Route, genauer gesagt in Plettenberg Bay. Quelle: PantherMedia / Stefanie Alt
Wetter in Südafrika im Januar
Der Januar ist die wärmste Zeit in Südafrika mit Durchschnittstemperaturen um die 26 Grad Celsius, es kann aber auch deutlich heißer werden. Die Sonne scheint knapp zehn Stunden pro Tag, und Regen ist selten.
Wenn Sie dem kalten deutschen Winter entfliehen und sonnige Tage genießen möchten, bieten diese Reiseziele eine wunderbare Alternative. Packen Sie Ihre Koffer und erleben Sie unvergessliche Momente unter der Sonne!

