Die teuersten Hunderassen der Welt

Ein majestätisch aussehender Do Khyi.

Jeder Hund ist einzigartig und liebenswert, unabhängig davon, ob er ein Mischling oder ein reinrassiger Zuchthund ist. Dennoch gibt es Hunderassen, die zu sehr hohen Preisen gehandelt werden. In diesem Artikel erfahren Sie, welche FCI-anerkannten Rassen zu den teuersten der Welt gehören und welche Faktoren den Kaufpreis beeinflussen.

Was beeinflusst den Kaufpreis eines Hundes?

Der Preis eines Hundes wird nicht allein durch seine Rasse und sein Alter bestimmt. Auch die Ausbildung, die ein Hund erhalten hat, spielt eine entscheidende Rolle. Insbesondere für Show-Hunde oder Zuchttiere müssen Käufer mit deutlich höheren Summen rechnen.

Darüber hinaus sind seltene Rassen oft teurer, da ihre Verfügbarkeit begrenzt ist. Seriöse Züchter investieren viel Zeit und Geld in die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Tiere, was sich ebenfalls im Preis widerspiegelt. Vorsicht ist geboten bei Angeboten, die deutlich unter dem Marktdurchschnitt liegen, da diese Hunde oft gesundheitliche Probleme haben, die zu hohen Tierarztkosten führen können.

Die teuersten Hunderassen im Überblick

Es gibt eine Reihe von Hunderassen, die für ihre hohen Anschaffungskosten bekannt sind. Hier ist eine Liste der teuersten Rassen, basierend auf den durchschnittlichen Preisen:

Platz 1: Do Khyi (Tibet Dogge)

Preis: ca. 7.000 €

Der Do Khyi, auch bekannt als Tibet Mastiff oder Tibet Dogge, gilt als die teuerste Hunderasse der Welt. Diese imposanten und schweren Hunde, die oft mit einer löwenähnlichen Mähne ausgestattet sind, sind in China ein beliebtes Statussymbol. Ein besonders bemerkenswerter Verkaufspreis wurde für einen 90 Kilogramm schweren Rüden namens Dazhewang erzielt, der für umgerechnet 1,4 Millionen Euro versteigert wurde.

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Ein majestätisch aussehender Do Khyi.Ein majestätisch aussehender Do Khyi.Foto von shutterstock.com/OlgaOvcharenko

Es ist wichtig zu betonen, dass solche extremen Preise die Ausnahme darstellen. Dennoch sollte man für einen Do Khyi mit einer erheblichen Investition rechnen. Bei so seltenen und begehrten Rassen ist es entscheidend, von seriösen Züchtern zu kaufen, die transparente Haltungsbedingungen bieten.

Platz 2: Pharaonenhund

Preis: ca. 6.000 €

Der elegante Pharaonenhund, auch Pharao Hound genannt, ist eine weitere Rasse, die zu den teuersten der Welt zählt. Mit seinem kurzen, glänzenden Fell unterstreicht er seine anmutige Erscheinung. Diese Hunde sind nicht nur optisch beeindruckend, sondern auch passionierte Jäger.

Der Pharaonenhund stammt aus Ägypten.Der Pharaonenhund stammt aus Ägypten.Foto von stock.adobe.com/Hanna

Platz 3: Kanadischer Eskimohund

Preis: ca. 5.000 €

Diese Rasse ist spezialisiert auf die Arbeit als Schlittenhund und eignet sich daher weniger als typischer Familienhund. Die robusten Hunde, die perfekt an das arktische Klima angepasst sind, gehören zu den teuersten Hunden der Welt. Ihr hoher Preis erklärt sich vor allem durch die Seltenheit der Rasse, die außerhalb ihres Heimatlandes kaum verbreitet ist.

Diese Rasse braucht viel Bewegung.Diese Rasse braucht viel Bewegung.Foto von shutterstock.com/Karen Appleby

Platz 4: Samojede

Preis: ca. 5.000 €

Der flauschige Samojede stammt ursprünglich aus Russland, wobei der erste Rassestandard in England festgelegt wurde. Samojeden werden hauptsächlich als Schlitten- und Begleithunde eingesetzt. Der Preis für einen Samojeden variiert stark je nach Züchter und der Ausbildung des Hundes.

Ein Samojede vor einem Busch.Ein Samojede vor einem Busch.Foto von stock.adobe.com/Kasandra

Platz 5: Saluki

Preis: ca. 2.500 €

Für diese eleganten Windhunde verlangen Züchter einen beträchtlichen Preis. Wer einen Saluki aus einer reinen arabischen Zuchtlinie erwerben möchte, muss sogar mit Kosten von 10.000 bis 12.000 € rechnen. Salukis wird oft nachgesagt, dass ihnen der typische Gehorsam fehlt, und sie lassen sich nur mit viel Liebe und Konsequenz erziehen.

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Ein Saluki steht auf einer Wiese vor blauem Himmel.Ein Saluki steht auf einer Wiese vor blauem Himmel.Foto von stock.adobe.com/Angel Sallade Photog

Platz 6: Akita

Preis: ca. 2.500 €

Der Akita ist ein offizielles National- und Naturdenkmal Japans und belegt den sechsten Platz unter den teuersten Hunderassen. Für Welpen dieser Rasse muss man tief in die Tasche greifen. Der unabhängige und eigenständige Akita benötigt einen Halter mit entsprechendem Know-how in der Hundeerziehung.

Ein Akita steht auf einer Straße und schaut zur Seite.Ein Akita steht auf einer Straße und schaut zur Seite.Foto von stock.adobe.com/Dionisvera

Platz 7: Chow Chow

Preis: ca. 2.500 €

Ein seriöser Züchter kann für einen Chow Chow-Welpen einen hohen Preis verlangen. Hunde, die für Ausstellungen oder die Zucht vorgesehen sind, kosten deutlich mehr. Der eigenwillige Chow Chow erinnert mit seinem dichten Fell an einen Bären und wird aufgrund seiner imposanten Erscheinung häufig als Wachhund eingesetzt.

Ein brauner Chow Chow von oben fotografiert, wie er auf dem Rücken zwischen den Beinen seines Herrchens liegt.Ein brauner Chow Chow von oben fotografiert, wie er auf dem Rücken zwischen den Beinen seines Herrchens liegt.Foto von stock.adobe.com/ksuksa

Platz 8: Löwchen

Preis: ca. 1.800 €

Das Löwchen, auch bekannt als Bichon Petit Chien Lion, ist eine sehr seltene Rasse und zählt gerade deswegen zu den teuersten Hunderassen. Charakteristisch ist seine Löwen-Schur, die dem Hund trotz seiner geringen Größe ein majestätisches Aussehen verleiht. Bei der Anschaffung eines Löwchens muss mit etwa 1.800 € gerechnet werden. Zuchttiere oder Löwchen mit besonderen Merkmalen können jedoch mehrere tausend Euro kosten.

Das Löwchen ist eine seltene Hunderasse.Das Löwchen ist eine seltene Hunderasse.Foto von shutterstock.com/volofin

Platz 9: Cavalier King Charles Spaniel

Preis: ca. 1.500 €

Der kleine Cavalier King Charles Spaniel steht auf Platz neun der teuersten Hunderassen der Welt und stammt aus Großbritannien. Während einige Züchter ihre Spaniel-Welpen zu diesem Preis anbieten, können Show-Hunde bis zu 3.000 € kosten. Mit einer Schulterhöhe von etwa 30 cm ist der Cavalier King Charles Spaniel ein kleiner Hund, für den viele Menschen gerne bereit sind, diesen Betrag auszugeben.

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Ein Cavalier-King-Charles steht vor einer Hecke auf Kopfsteinpflaster.Ein Cavalier-King-Charles steht vor einer Hecke auf Kopfsteinpflaster.Foto von stock.adobe.com/Tatiana

Platz 10: Rottweiler

Preis: ca. 1.300 €

Der ausgeglichene und ruhige Rottweiler wird häufig als Dienst- und Rettungshund eingesetzt, eignet sich aber auch als treuer Familienhund. Ein seriöser Züchter verlangt für einen Welpen etwa 1.300 €. Hat der Rottweiler eine spezielle Ausbildung genossen, steigen die Kosten erheblich. Daher gehört er zu Recht zu den teuersten Hunderassen.

Ein Rottweiler sitzt auf einer Holzbrücke.Ein Rottweiler sitzt auf einer Holzbrücke.Foto von stock.adobe.com/Rita Kochmarjova

Auch bei Welpen anderer Rassen muss mit etwa 1.000 € gerechnet werden, wenn sie aus einer seriösen Züchtung stammen. Es ist ratsam, sich nicht von niedrigen Preisen locken zu lassen, da günstig angebotene Hunde oft krank sind und zu hohen Tierarztkosten führen können.

Fazit

Die Anschaffung eines Hundes ist eine bedeutende Entscheidung, und die Preise für einige Rassen spiegeln ihre Seltenheit, ihre spezifischen Eigenschaften und die sorgfältige Zucht wider. Unabhängig vom Preis ist die wichtigste Investition in einen Hund die Liebe, die Zeit und die Konsequenz, die man in seine Erziehung und sein Wohlbefinden steckt. Wenn Sie sich für eine der teuersten Hunderassen interessieren, informieren Sie sich gründlich über die Bedürfnisse der Rasse und wählen Sie einen Züchter, dem Sie vertrauen.