Sauerteigbrot backen: Dein Weg zum perfekten Laib

Selbstgemachtes Sauerteigbrot – ein kulinarisches Abenteuer, das einfacher ist, als du denkst. Dieser Leitfaden entführt dich in die faszinierende Welt des Sauerteigs, von der Züchtung deines eigenen “BFF” bis zum perfekten Backvorgang. Tauche ein in die Kunst des Brotbackens und entdecke, wie du mit Mehl, Wasser und Zeit etwas Einzigartiges kreierst.

Was ist Sauerteig und warum ist er so besonders?

Sauerteig ist weit mehr als nur ein Backtriebmittel; er ist das Herzstück eines jeden authentischen Sauerteigbrotes. Im Wesentlichen handelt es sich um eine Symbiose aus wilden Hefepilzen und Milchsäurebakterien, die den Teig aufgehen lassen und ihm seinen charakteristischen, leicht säuerlichen Geschmack verleihen. Diese natürliche Gärung überbildet hunderte von Aromastoffen, die dein Brot veredeln. Die besten Vorspeisen können zwar eine gute Einleitung sein, doch ein selbstgebackenes Sauerteigbrot ist ein Hauptgericht für sich.

Darüber hinaus hat Sauerteig gesundheitliche Vorteile: Er baut Phytinsäuren im Getreide ab, was die Aufnahme von Mineralstoffen fördert. Zudem sorgt er für eine feinere Krume und eine längere Haltbarkeit des Brotes, da die Milchsäurebakterien Schimmelbildung hemmen.

Deinen eigenen Sauerteig züchten: Der erste Schritt zum Glück

Die Zucht deines eigenen Sauerteigs mag zunächst einschüchternd klingen, ist aber ein lohnender Prozess. Beginne mit einem Glas, 3 Esslöffeln Bio-Vollkornmehl und etwa 3 Esslöffeln warmem Wasser (ca. 27°C). Verrühre alles zu einem geschmeidigen Teig und lass ihn ein bis drei Tage an einem warmen, dunklen Ort ruhen. Füttere ihn täglich mit weiteren 3 Esslöffeln Mehl und Wasser.

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Bio-Vollkornmehl ist wichtig, da es mehr natürliche Hefekulturen und Bakterien enthält. Nach wenigen Tagen wirst du erste Bläschen und einen angenehm säuerlichen Geruch bemerken – ein Zeichen, dass dein “BFF” (Best Friend Fermentation) am Leben ist! Benenne ihn ruhig, denn er wird dich fortan begleiten. Unserer heißt “Roswitha”. Wo kann man Meeresfrüchte kaufen? Diese Frage ist relevant, wenn du dein Brot genießen willst, aber die Zucht deines Sauerteigs ist der erste Schritt zum Brotgenuss.

Wenn der Teig nach der mehrtägigen Fütterung sichtbar aufgeht und angenehm nach Hefe und süßlich duftet, ist dein Sauerteig-Starter bereit. Gratuliere, du hast deinen ersten Sauerteig gezüchtet!

Das einfache Roggenbrot mit Sauerteig backen

Roggenbrot ist traditionell ein Fall für Sauerteig, da Roggen ohne Säure kaum aufgeht. Hier ist ein einfaches Rezept, inspiriert von einem Besuch auf der Kalchkendlalm:

Zutaten:

  • 200 g Roggen-Sauerteig-Starter
  • 600 ml Wasser (27°C warm)
  • 1 kg Roggenmehl Type 1150
  • 20 g Salz

Zubereitung:

  1. Rühre den Sauerteig-Starter vorsichtig in Wasser ein. Hebe anschließend Mehl und Salz unter und vermische alles gut. Bei reinem Roggenteig ist Kneten nicht notwendig.
  2. Lass den Teig abgedeckt an einem warmen Ort 4 Stunden ruhen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.

Backen im Gusseisentopf oder auf dem Pizzastein:

  1. Halbiere den Teig, forme ihn auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu Laiben und gib sie in gut bemehlte Gärkörbe. Lass sie abgedeckt weitere 20 Minuten ruhen.
  2. Heize den Backofen auf 240°C Ober-/Unterhitze mit Gusseisentopf oder Pizzastein vor. Für Dampf auf dem Stein stelle eine feuerfeste Schüssel mit Wasser auf den Ofenboden.
  3. Stürze das Brot in den Gusseisentopf (mit Deckel) oder auf den Stein und backe es 30 Minuten. Reduziere die Hitze auf 150°C, nimm den Deckel ab und backe es weitere 30 Minuten.
  4. Das Brot ist fertig, wenn es beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.
  5. Lass das Brot vor dem Anschneiden gut auskühlen.
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Tipps: Die Zubereitung im Gusseisentopf (24 cm Durchmesser) liefert beste Ergebnisse, da sie einer Brotbackofen-Atmosphäre ähnelt. Selbstgebackenes Sauerteigbrot hält sich gut verpackt bis zu zwei Wochen. Achte darauf, das richtige Mehl (Type 1150) zu verwenden, da Vollkornmehl manchmal zu Problemen beim Aufgehen führen kann. Disney Dreamlight Valley Rezepte mögen magisch sein, aber die Magie des eigenen Brotes ist unübertroffen.

Den Sauerteig am Leben halten und lagern

Der übrig gebliebene Sauerteig (ca. 2 EL) muss weiter gefüttert werden. Mache es dir zur Gewohnheit, ihn täglich mit 2-3 EL Mehl und Wasser zu versorgen. Mit der Zeit wird dein Sauerteig stabiler und benötigt nur noch einmal wöchentlich Futter. Überschüssigen Sauerteig kannst du an Freunde weitergeben, wegwerfen oder zu herzhaften Pancakes verarbeiten. Spanische Meeresfrüchte sind köstlich, aber herzhafte Pancakes aus Sauerteig sind eine wunderbare Resteverwertung.

Kurzfristige Lagerung (Kühlschrank): Für Backen alle 7-14 Tage, bewahre den gut verschlossenen Starter im Gemüsefach auf. Füttere ihn einmal wöchentlich. Am Tag vor dem Backen nimm ihn heraus und füttere ihn, damit er wieder aktiv wird.

Mittelfristige Lagerung (Gefrierfach): Wenn du keinen festen Backtag hast, friere den gut verschlossenen, aufgegangenen Starter ein. Zum Auftauen langsam im Kühlschrank auftauen lassen und wie gewohnt füttern.

Langfristige Lagerung (getrocknet): Für eine ewige Konservierung, streiche den aktiven Starter dünn auf Backpapier und lass ihn trocknen. Luftdicht verpackt hält er sich lange. Zum “Wiederbeleben” den getrockneten Starter mahlen, mit Mehl und Wasser verrühren und die Prozedur erneut starten.

Mit diesen Methoden kannst du sicherstellen, dass dein Sauerteig-Starter immer einsatzbereit ist. Viel Spaß beim Backen und Genießen deines selbstgemachten Sauerteigbrotes!

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