Bei Hunden können Futtermittelallergien und -unverträglichkeiten zu einer Reihe von unangenehmen Symptomen führen, die von Hautproblemen bis hin zu Magen-Darm-Beschwerden reichen. Royal Canin Anallergenic Trockenfutter wurde speziell entwickelt, um Hunde mit diesen sensiblen Ernährungsbedürfnissen zu unterstützen. Dieses Diätfuttermittel zielt darauf ab, die Auslöser von Unverträglichkeiten zu minimieren und gleichzeitig eine vollständige und ausgewogene Ernährung zu gewährleisten.
Was ist Royal Canin Anallergenic und für wen ist es geeignet?
Royal Canin Anallergenic ist ein spezialisiertes Alleinfuttermittel, das sich an Hunde richtet, die unter Nährstoffintoleranzen und Futtermittelunverträglichkeiten leiden. Diese Reaktionen können sich in verschiedenen Formen äußern, darunter:
- Dermatologische Symptome: Juckreiz, Hautentzündungen, Ohrenentzündungen, Haarausfall und Ekzeme.
- Gastrointestinale Symptome: Blähungen, Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen.
Das Futter ist besonders geeignet für die Diagnose und das Management von Futtermittelunverträglichkeiten, insbesondere wenn diese mit der Canine Atopischen Dermatitis (CAD) einhergehen, sowie bei entzündlichen Darmerkrankungen (IBD).
Die Kerntechnologien von Royal Canin Anallergenic
Das Besondere an diesem Futter liegt in seiner fortschrittlichen Zusammensetzung und den speziellen Herstellungsverfahren:
1. Hochgradig hydrolysiertes Protein
Das Hauptproblem bei Futtermittelallergien sind Proteine, die vom Immunsystem des Hundes fälschlicherweise als Bedrohung erkannt werden. Royal Canin Anallergenic verwendet ein spezielles Hydrolyseverfahren, bei dem Proteine in extrem kleine Peptide und freie Aminosäuren aufgespalten werden. Diese “Oligopeptide” sind so klein, dass das Immunsystem sie nicht mehr als Allergen erkennt, wodurch das Risiko allergischer Reaktionen drastisch reduziert wird. Als Proteinquelle dient hierbei aufgeschlossenes Federmehl, das nahezu zu 100 % verdaulich ist.
2. Allergenreduzierte Rezeptur und Herstellung
Neben der Proteinhydrolyse wurde die gesamte Rezeptur darauf ausgelegt, häufige Allergene zu vermeiden. Darüber hinaus wird im Herstellungsprozess größten Wert darauf gelegt, jeglichen Kontakt mit potenziellen Nahrungsallergenen zu verhindern. Dies beinhaltet strenge Reinigungs- und Desinfektionsprotokolle für alle Maschinen sowie die Verwendung eigener Abfüllanlagen, um Kreuzkontaminationen auszuschließen. DNA-Tests im Qualitätsmanagement stellen sicher, dass keine unerwünschten Proteine im Endprodukt vorhanden sind.
3. Unterstützung der Hautbarriere
Eine gesunde Haut ist die erste Verteidigungslinie gegen äußere Einflüsse und Juckreiz. Royal Canin Anallergenic enthält einen patentierten Komplex aus Aminosäuren und B-Vitaminen, der die natürliche Hautbarrierefunktion stärkt. Dies hilft, Feuchtigkeitsverlust zu reduzieren und trockener Haut vorzubeugen, was wiederum den Juckreiz lindert.
4. Patentierter Antioxidanzien-Komplex
Freie Radikale können Zellen schädigen und den Alterungsprozess beschleunigen. Das Futter ist mit einem synergistischen Komplex aus den Antioxidanzien Vitamin E, Vitamin C, Taurin und Lutein angereichert. Diese Inhaltsstoffe unterstützen die körpereigenen Abwehrkräfte und schützen die Zellen vor oxidativem Stress.
Wann sollte Royal Canin Anallergenic gefüttert werden?
- Diagnose von Futtermittelunverträglichkeiten: Das Futter wird typischerweise als Eliminationsdiät für 6–10 Wochen eingesetzt, um die genaue Ursache von allergischen Reaktionen zu identifizieren.
- Langfristiges Management: Hunde, bei denen eine Futtermittelallergie oder -unverträglichkeit diagnostiziert wurde, können von einer lebenslangen Fütterung mit Royal Canin Anallergenic profitieren.
- Begleitende Therapie: Bei Canine Atopischer Dermatitis (CAD) oder entzündlichen Darmerkrankungen (IBD) in Kombination mit Futtermittelunverträglichkeiten.
Wann sollte Royal Canin Anallergenic nicht gefüttert werden?
- Bei Hunden, die an Pankreatitis leiden.
- Für Welpen oder Hunde im Wachstum, da diese spezielle Nährstoffanforderungen haben.
- Während der Trächtigkeit und Säugezeit bei Hündinnen, es sei denn, dies wird vom Tierarzt ausdrücklich empfohlen.
Fütterungsdauer und Umstellung
Bei Verdacht auf eine Futtermittelallergie oder -unverträglichkeit sollte sofort auf ein hypoallergenes Diätfutter umgestellt werden. Die empfohlene Fütterungsdauer zur Diagnosestellung beträgt drei bis acht Wochen. Sollten die Intoleranzsymptome verschwinden, kann das Futter für die weitere Behandlung und das Management bis zu einem Jahr oder sogar lebenslang gefüttert werden. Es wird dringend empfohlen, vor der Anwendung und vor Verlängerung der Fütterungsdauer den Rat eines Tierarztes einzuholen. Die Umstellung auf das neue Futter sollte schrittweise über einen Zeitraum von 7–10 Tagen erfolgen, um das Verdauungssystem des Hundes nicht zu überlasten.
Royal Canin Anallergenic bietet eine wissenschaftlich fundierte Lösung für Hunde mit ernährungsbedingten Problemen und trägt dazu bei, die Lebensqualität Ihres Vierbeiners spürbar zu verbessern.

