Ein Festtagsbraten ist mehr als nur eine Mahlzeit; er ist ein Symbol für Gemeinschaft, Tradition und kulinarischen Genuss. Wenn Sie auf der Suche nach einem Gericht sind, das Ihre Gäste beeindruckt und Ihren Esstisch mit einem unwiderstehlichen Duft erfüllt, dann ist diese gefüllte Pute mit Äpfeln und Beifuß die perfekte Wahl. Dieses Rezept kombiniert die herzhafte Saftigkeit des Geflügels mit der leichten Süße von Äpfeln und dem einzigartigen, leicht herben Aroma des Beifußes, einer traditionellen Zutat für Geflügelgerichte. Entdecken Sie mit uns die Zubereitung dieses Klassikers, der sich hervorragend für festliche Anlässe oder ein ausgedehntes Sonntagsessen eignet und das Schöne an der deutschen Küche auf den Tisch bringt.
Zutaten und Vorbereitung: Der Grundstein für Perfektion
Bevor der Duft des Bratens Ihre Küche erfüllt, ist eine sorgfältige Vorbereitung entscheidend. Waschen Sie die Pute gründlich und tupfen Sie sie anschließend trocken, um eine optimale Krustenbildung zu gewährleisten. Die frischen Aromaten – Äpfel, Sellerie, Lauch, Kartoffeln, Karotten und Zwiebeln – werden vorbereitet: Äpfel, Kartoffeln und Karotten in grobe Stücke geschnitten, während die Zwiebeln fein gehackt werden. Sellerie und Lauch werden nach dem Entfernen der Endstücke und Blätter in feine Scheiben geschnitten.
Der Star unter den Gewürzen für diesen Braten ist der Beifuß. Waschen Sie ihn, schütteln Sie ihn trocken und zerkleinern Sie ihn grob. Alle vorbereiteten Zutaten – Äpfel, Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln, Sellerie, Lauch und Beifuß – werden nun vermengt. Diese aromatische Mischung bildet die Füllung, die der Pute ihre besondere Note verleiht und für eine unglaubliche Saftigkeit sorgt. Diese Hauptarbeit in der Küche ist damit erledigt und Sie können sich auf den nächsten Schritt freuen.
Der Weg zum perfekten Braten: Garen im Ofen
Heizen Sie Ihren Backofen auf 180 °C Umluft (Ober-/Unterhitze 200 °C) vor. Während der Ofen aufheizt, widmen Sie sich der Pute selbst. Reiben Sie das Geflügel von außen und innen gründlich mit einer Mischung aus Paprikapulver, Salz und Pfeffer ein. Dies sorgt nicht nur für Würze, sondern auch für eine appetitliche Farbe.
Nun füllen Sie die vorbereiteten Zutaten in einen geräumigen Bräter und betten die Pute darauf. Verteilen Sie die Hälfte der Butter auf der Pute und dem Gemüsebett. Die Butter schmilzt während des Garvorgangs und trägt maßgeblich zur Saftigkeit und zum Geschmack bei. Setzen Sie den Deckel auf den Bräter und stellen Sie die Pute für etwa 3 Stunden in den vorgeheizten Ofen. Das Garen mit geschlossenem Deckel sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit im Bräter bleibt und die Pute schonend und gleichmäßig gart.
Die Krönung: Bräunen und Verfeinern der Soße
Nach den ersten 3 Stunden ist es Zeit, dem Braten den letzten Schliff zu geben. Erhöhen Sie die Temperatur des Ofens auf 200 °C Umluft (Ober-/Unterhitze 220 °C). Nehmen Sie den Deckel vom Bräter, damit die Haut der Pute knusprig und goldbraun werden kann. Bepinseln Sie das Fleisch nun alle 10 Minuten mit etwas Butter. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis der Braten die gewünschte, appetitliche Bräunung erreicht hat.
Sobald die Pute perfekt gebräunt ist, nehmen Sie sie aus dem Ofen. Setzen Sie sie auf Ihre Arbeitsfläche und decken Sie sie locker mit Alufolie ab, damit sie etwas ruhen kann. Das Ruhenlassen ist ein wichtiger Schritt, damit sich die Fleischsäfte verteilen können und die Pute nach dem Anschneiden besonders saftig ist.
Parallel dazu widmen Sie sich der Soße. Geben Sie den Bratensud aus dem Bräter zusammen mit dem Gemüse in einen Topf. Zerkleinern Sie die Mischung mit einem Stabmixer, bis eine sämige Soße entsteht. Kochen Sie die Soße kurz auf und dicken Sie sie bei Bedarf mit etwas Soßenbinder an, um die perfekte Konsistenz zu erreichen. Würzen Sie die Soße abschließend nach Ihrem Geschmack.
Tipp: Zu diesem köstlichen Festtagsbraten passen hervorragend klassische deutsche Beilagen. Ein cremiges Kartoffel-Sellerie-Püree oder eine leichte Kohlrabisuppe ergänzen die herzhaften Aromen der Pute wunderbar und runden das Menü ab. Genießen Sie dieses kulinarische Erlebnis, das die Vielfalt und den Reichtum der deutschen Küche widerspiegelt.

