Der weibliche Hormonhaushalt unterliegt ständigen Veränderungen, die sich auf das allgemeine Wohlbefinden auswirken können. Glücklicherweise bietet die Natur eine Fülle von Lebensmitteln, die dabei unterstützen können, das hormonelle Gleichgewicht auf natürliche Weise zu fördern. Von wohltuenden Kräutern bis hin zu nahrhaften Samen – entdecken Sie 11 Lebensmittel, die Ihr Wohlbefinden steigern und synthetische Hormontherapien ergänzen können. Diese pflanzlichen Phytoöstrogene ähneln in ihrer Struktur dem körpereigenen Östrogen und können bei Beschwerden wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen oder Haarausfall Linderung verschaffen.
Phytoöstrogene: Die Kraft der Natur für den weiblichen Hormonhaushalt
Phytoöstrogene sind pflanzliche Verbindungen, die eine ähnliche chemische Struktur wie Östrogene aufweisen und so im Körper hormonähnlich wirken können. Sie sind in einer Vielzahl von Lebensmitteln enthalten und bieten eine sanfte Alternative zur Unterstützung des hormonellen Gleichgewichts, insbesondere während der Wechseljahre. Die folgenden Lebensmittel sind reich an diesen wertvollen Pflanzenstoffen.
1. Traubensilberkerze: Ein heimisches Kraut mit hormonregulierender Wirkung
Der Wurzelstock der Traubensilberkerze, einer Pflanze, die ursprünglich in Nordamerika und Kanada beheimatet ist, enthält Phytohormone, die dem menschlichen Östrogen ähneln. Dieses Kraut spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung des weiblichen Hormonstoffwechsels und wird oft zur Linderung typischer Wechseljahrsbeschwerden eingesetzt.
2. Mönchspfeffer: Mehr als nur Stimmungsaufhellung
Die Wirkstoffe des Mönchspfeffers, einer Heilpflanze aus dem Mittelmeerraum, zielen auf die Regulierung des gesamten Hormonhaushalts ab. Darüber hinaus beeinflusst Mönchspfeffer die Ausschüttung von Dopamin, einem wichtigen Glückshormon, was zu einer zusätzlichen stimmungsaufhellenden Wirkung führt. Häufig wird Mönchspfeffer in Form von Kapseln oder Tees eingenommen, oft in Kombination mit anderen Frauenkräutern wie Frauenmantelkraut oder Johanniskraut.
3. Johanniskraut: Natürliche Unterstützung für die Psyche
Neben seiner Wirkung auf den weiblichen Hormonhaushalt ist Johanniskraut bekannt für seine Fähigkeit, als natürlicher Stimmungsaufheller zu wirken. Bei leichten bis mittelschweren depressiven Verstimmungen können Extrakte aus dieser Heilpflanze oft eine vergleichbare Wirksamkeit wie synthetische Antidepressiva zeigen. In Apotheken sind auch Kombinationspräparate erhältlich, die Extrakte von Johanniskraut und Traubensilberkerze vereinen.
4. Hopfen: Beruhigung und Hormonbalance
Die Kombination aus östrogenartigen Phytohormonen und ätherischen Ölen im Hopfen macht ihn zu einem wertvollen Helfer bei hormonellen Störungen und in den Wechseljahren. Hopfen wird zudem eine beruhigende und leicht sedierende Wirkung zugeschrieben, die zur Entspannung beitragen kann.
5. Soja: Isoflavone für Herz und Wohlbefinden
Die positive Wirkung von Soja bei Wechseljahresbeschwerden wird den enthaltenen Isoflavonen zugeschrieben. Diese Phytoöstrogene können laut Studienassistenten Hitzewallungen und Schweißausbrüche reduzieren und sich zudem positiv auf Herz-Kreislauf-Funktionen auswirken.
6. Rotklee: Vielseitige Linderung von Östrogenmangel-Beschwerden
Aufgrund seines hohen Gehalts an Phytoöstrogenen lindert Rotklee effektiv alle Beschwerden, die durch einen Östrogenmangel verursacht werden. Gleichzeitig soll diese Heilpflanze die Konzentration, die Stimmung und das Schlafverhalten verbessern sowie zur Erhaltung der Knochendichte beitragen. Rotklee kann als Extrakt oder als Tee genossen werden.
7. Leinsamen: Lignane für hormonelle Ausgeglichenheit
Leinsamen sind besonders reich an Lignanen, pflanzlichen Phytoöstrogenen, die dem körpereigenen Östrogen ähneln und einen ausgleichenden Effekt auf den Hormonhaushalt haben. Sie können in Müsli, Joghurt oder als Backzutat integriert werden.
8. Kerne und Samen: Kleine Kraftpakete mit Phytoöstrogenen
Lignane finden sich in erhöhter Konzentration nicht nur in Leinsamen, sondern auch in Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen und Sesam. Diese nussig schmeckenden Samen, die sich hervorragend als Topping für Salate eignen, stellen eine ausgezeichnete Quelle für Phytoöstrogene dar. Die Nährstoff Kapseln von Dr. Sabine Schwarz können eine ergänzende Unterstützung bieten.
9. Trockenfrüchte: Süße Unterstützung für den Hormonhaushalt
Auch getrocknete Aprikosen, Datteln, Pflaumen und andere Trockenfrüchte enthalten Phytoöstrogene, die den weiblichen Hormonhaushalt positiv beeinflussen können. Dörrobst ist zudem reich an wichtigen Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen und stellt somit eine nahrhafte Ergänzung dar.
10. Hülsenfrüchte: Balance durch Bohnen, Linsen und Kichererbsen
Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen und Kichererbsen sind wahre Kraftpakete, die reich an Phytoöstrogenen sind und helfen können, den Hormonspiegel im Gleichgewicht zu halten. Sie sind zudem eine hervorragende Quelle für pflanzliches Protein und Ballaststoffe.
11. Maca: Das Superfood aus den Anden
Die aus den peruanischen Anden stammende Maca-Wurzel erfreut sich als neues Superfood wachsender Beliebtheit. Maca soll die Hormonproduktion stimulieren und Beschwerden wie Stimmungsschwankungen, Haarausfall und Schlaflosigkeit reduzieren können. Hierzulande ist das Superfood meist als Pulver erhältlich und kann Smoothies oder anderen Speisen beigemischt werden.
12. Brennnesselextrakt Sitosterol: Gegen Haarausfall und hormonelle Akne
Brennnesselextrakt Sitosterol ist ein natürlicher Wirkstoff, der sowohl bei Männern als auch bei Frauen nachgewiesene positive Effekte bei Haarausfall, hormoneller Akne und unerwünschter Körperbehaarung zeigt. Sitosterol (Beta-Sitosterin) reduziert auf natürliche Weise die negativen Auswirkungen des männlichen Hormons Testosteron und seiner aktiven Form Dehydrotestosteron auf Haarwurzeln und Talgdrüsen.
Natürliche Unterstützung aus der Apotheke
Diese Lebensmittel und ihre wertvollen Inhaltsstoffe sind oft auch als rezeptfreie Komplexmittel in Apotheken oder Reformhäusern erhältlich, beispielsweise unter Namen wie Isoflavon oder Menoflavon. Nahrungsergänzungsmittel können eine sinnvolle Unterstützung bei hormonellen Veränderungen und allgemeinen Mangelerscheinungen sein – vor allem in den Wechseljahren. Vitamine, Pflanzenextrakte und natürliche Wirkstoffe helfen dabei, Haut, Haare und das Immunsystem gezielt von innen zu stärken.
Entdecken Sie die Kraft der Natur und integrieren Sie diese Lebensmittel in Ihre tägliche Ernährung, um Ihr Wohlbefinden auf natürliche Weise zu fördern. Haben Sie ein Lieblingsrezept mit diesen natürlichen Hormonunterstützern? Teilen Sie es mit uns!

