Kostenlose PC Cleaner: Datenmüll adé mit CCleaner & Co.

Der Frühjahrsputz beschränkt sich längst nicht mehr nur auf die eigenen vier Wände. Auch der heimische Computer, oft überladen mit Datenmüll und unnötigen Dateien, profitiert von einer gründlichen Reinigung. Kostenlose PC Cleaner wie der beliebte CCleaner versprechen Abhilfe, indem sie Festplatten und SSDs von überflüssigen Daten befreien und so die Leistung des Systems verbessern. Unabhängig davon, ob Sie nur gelegentlich aufräumen oder regelmäßig für Ordnung sorgen möchten, diese Tools machen das PC-Reinigen zum Kinderspiel und helfen, wertvollen Speicherplatz zurückzugewinnen.

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Aufräum-Tools für Windows: CCleaner & Co. herunterladen

Auch wenn Windows versucht, das System durch verschiedene Mechanismen schlank zu halten, sammelt sich mit der Zeit unweitere Datenmüll an. Dies kann dazu führen, dass der PC spürbar langsamer wird und nicht mehr so reibungslos läuft wie nach einer Neuinstallation. Insbesondere auf modernen SSDs ist die Platzverschwendung durch ungenutzte Daten ärgerlich. Um zu verhindern, dass der Speicherplatz vollläuft oder das System unbrauchbar wird, bietet der CCleaner eine schnelle und einfache Lösung. Er spürt temporäre Dateien auf, beseitigt Rückstände des Surfverhaltens und identifiziert Datenballast von gängigen Anwendungen wie Office oder dem VLC media player.

Platz auf SSD und Festplatte schaffen mit kostenlosen Windows-Cleanern

Bevor Sie mit dem PC-Reinigen beginnen, ist es unerlässlich, ein aktuelles Backup Ihrer wichtigen Daten anzulegen. Zwar arbeitet der CCleaner in den meisten Fällen problemlos, jedoch können Nebenwirkungen nie ganz ausgeschlossen werden. Empfehlenswerte und kostenlose Backup-Lösungen finden Sie an dieser Stelle bei CHIP.

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Nachdem Sie Ihr Backup erstellt haben, starten Sie den CCleaner. Im Hauptbereich des Programms können Sie auswählen, welche temporären Dateien und Systemkomponenten bereinigt werden sollen. Standardmäßig sind bereits viele sinnvolle Optionen voreingestellt. Ein Klick auf “Analysieren” zeigt Ihnen, wie viel Speicherplatz potenziell freigegeben werden kann. Unter dem Reiter “Anwendungen” listet der CCleaner zudem Rückstände von installierten Programmen auf. Seien Sie hierbei jedoch vorsichtig, beispielsweise beim Löschen gespeicherter Formulardaten in Browsern, falls Sie die Funktion des automatischen Ausfüllens nutzen. Wer Zeit sparen möchte, sollte die erweiterten Einstellungen unangetastet lassen. Nach der Analyse können Sie die Reinigung mit einem Klick auf “CCleaner starten” durchführen.

Vorsicht: Bei Operationen in der Registry unbedingt vorher die Sicherungskopie anlegen lassen

Vorsicht bei der Registry-Reinigung

Die meisten Probleme mit dem CCleaner entstehen nicht durch das Löschen temporärer Dateien, sondern durch unsachgemäße Bereinigung der Registry. Zwar zeigt die Funktion “Nach Fehlern suchen” eine Vielzahl potenzieller Probleme an, eine Behebung führt jedoch selten zu einer spürbaren Geschwindigkeitssteigerung. Es ist ratsam, die Registry-Reinigung zu meiden. Falls Sie es dennoch tun möchten, ist es unerlässlich, vorab eine Sicherungskopie anzulegen. Nach der Fehlersuche können Sie entweder jeden Eintrag einzeln beheben oder überspringen, oder alle auf einmal. Beachten Sie, dass Änderungen an der Registry tiefgreifende Auswirkungen auf das System haben können und erst nach einem Neustart sichtbar werden. Sollten Probleme auftreten, können Sie die Sicherungsdatei durch einen Doppelklick wiederherstellen.

Erweiterung: CCEnhancer bringt CCleaner mehr Funktionen bei.

CCleaner mit CCEnhancer erweitern

Für Nutzer, denen die Funktionen des CCleaners noch nicht ausreichen, bietet CCEnhancer die Möglichkeit, über 1.000 zusätzliche Reinigungsmöglichkeiten hinzuzufügen. Nach dem Start von CCEnhancer lädt es die aktuellste Konfigurationsdatei herunter. Anschließend kann CCleaner mit erweiterten Funktionen gestartet werden. Um CCEnhancer auf Deutsch zu nutzen, wählen Sie unter “Settings” die Sprache “German”. Eine nützliche Einstellung ist das automatische Update beim Windows-Start, das Sie unter “Einstellungen” deaktivieren können. Eine explizite Deinstallation ist nicht nötig; das Entfernen des portablen Tools genügt.

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CCleaner Extras sinnvoll nutzen

Die Rubrik “Extras” im CCleaner hält einige nützliche Werkzeuge bereit. Unter “Deinstallieren” können Sie nicht mehr benötigte Programme entfernen, was Speicherplatz spart und die Sicherheit erhöht. Im Bereich “Autostarts” können Sie überprüfen, welche Programme beim Systemstart geladen werden, auch wenn die Leistungssteigerung hier oft gering ist. Lohnenswerter ist die Verwaltung von Browser-Plugins für Firefox und Chrome.

Vorsicht: BleachBit warnt Nutzer vor ungewollten Auswirkungen.

Open-Source-Alternative BleachBit

Neben dem CCleaner stellt auch BleachBit, eine Open-Source-Alternative, eine gute Wahl dar. Eine Portable-Version ist ebenfalls verfügbar. BleachBit verfolgt einen anderen Ansatz: Es gibt keine Vorauswahl oder Automatik. Der Nutzer muss selbst entscheiden, welche Bereiche bereinigt werden sollen, was zwar aufwendiger ist, aber Fehler minimiert. Dennoch ist auch hier ein Backup vor der Anwendung ratsam. BleachBit warnt Nutzer vor potenziell ungewollten Löschaktionen, beispielsweise beim Leeren des Passwort-Speichers von Firefox. Nach einer Vorschau zeigt BleachBit den möglichen Speicherplatzgewinn an, der dann durch einen Klick auf “Bereinigen” realisiert wird.

BleachBit integriert zudem einen Dateishredder zum sicheren Löschen von Daten. Über die Einstellungen können Sie die “Reinigungseinstellungen der Gemeinschaft” aktivieren, um eine breitere Programmunterstützung zu erhalten, ähnlich wie CCEnhancer den CCleaner erweitert. Weitere Ideen zur Bereinigung von Windows, Android, iOS und Web-Diensten finden Sie in unserer Fotostrecke.

Downloads: BleachBit und Winapp 2

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