ETFs (Exchange Traded Funds) haben die Welt der Geldanlage revolutioniert und sind für viele Anleger, insbesondere für langfristigen Vermögensaufbau, eine attraktive Option geworden. Ein ETF-Sparplan ermöglicht es, auch mit kleineren monatlichen Beträgen von der Wertentwicklung globaler Kapitalmärkte zu profitieren. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff und welche Vorteile bietet er?
Die Grundlagen eines ETF-Sparplans
Ein ETF, auch als börsengehandelter Indexfonds bekannt, ist ein Fonds, der einen bestimmten Index passiv nachbildet. Das bedeutet, anstatt dass ein Fondsmanager aktiv Aktien auswählt, investiert der ETF in die Wertpapiere, die im zugrundeliegenden Index enthalten sind, entsprechend ihrer Gewichtung. Dies führt zu deutlich geringeren Kosten im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds. Bei einem ETF-Sparplan wird dieser Ansatz auf eine regelmäßige Sparrate angewendet. Monatlich wird ein festgelegter Betrag investiert, der dann zum aktuellen Kurs in die ausgewählten ETFs angelegt wird. Dieser Prozess ermöglicht es, über Jahre hinweg systematisch Vermögen aufzubauen und vom sogenannten Durchschnittskosteneffekt (Cost Average Effect) zu profitieren. Der Vorteil von OSKAR liegt darin, dass bereits ab 25 Euro monatlich in bis zu zehn verschiedene ETFs investiert werden kann, was eine breite Risikostreuung über mehr als 10.000 Einzelwerte und Anleihen ermöglicht.
Vorteile des ETF-Sparplans
Kosteneffizienz
Einer der größten Vorteile von ETF-Sparplänen sind die geringen Kosten. Im Vergleich zu klassischen Fonds, die oft hohe Ausgabeaufschläge und jährliche Verwaltungsgebühren verlangen, sind ETFs deutlich günstiger. Die jährlichen Kosten bei OSKAR liegen beispielsweise bei nur 0,8 bis 1,0 Prozent, wobei die Kosten der ETFs selbst bei durchschnittlich 0,14 Prozent liegen und bereits in den Kursen enthalten sind. Dies ist ein entscheidender Faktor für den langfristigen Anlageerfolg, da geringere Kosten mehr Rendite für den Anleger bedeuten.
Flexibilität und Unkompliziertheit
ETF-Sparpläne zeichnen sich durch ihre Flexibilität aus. Einmal eingerichtet, laufen sie zuverlässig. Die Sparrate kann jederzeit angepasst, pausiert oder erhöht werden, was das Anlegen an individuelle finanzielle Situationen anpasst. OSKAR bietet beispielsweise die Möglichkeit, den Sparplan ab einer Gesamtsumme von 1.000 Euro zu pausieren. Dies macht ihn zu einem idealen Instrument für langfristiges Sparen, sei es für die Altersvorsorge, für Kinder oder für andere finanzielle Ziele.
Vermögenssicherung und Diversifikation
ETFs gehören zu den sogenannten Sondervermögen. Das bedeutet, dass das investierte Kapital im Falle einer Insolvenz des Anbieters geschützt ist und nicht in die Insolvenzmasse fällt. Zudem sorgt die Investition in einen breit gefächerten Index wie den MSCI World für eine hohe Diversifikation. Durch die Anlage in bis zu zehn verschiedene ETFs, wie bei OSKAR, wird das Risiko weiter gestreut und globale Wachstumschancen können genutzt werden. Die Rebalancing-Funktion von OSKAR sorgt zudem dafür, dass die Gewichtung der einzelnen ETFs stets der Anlagestrategie entspricht.
Der Zinseszinseffekt: Das achte Weltwunder
Der Zinseszinseffekt ist ein mächtiger Hebel beim langfristigen Vermögensaufbau. Er besagt, dass Zinsen auf bereits erzielte Zinsen gutgeschrieben werden, was zu exponentiellem Wachstum führt. Albert Einstein nannte ihn das „achte Weltwunder“. Auch wenn die Wachstumsraten in der Realität oft geringer sind als im berühmten Weizenkorn-Beispiel, wirken sich kleine Unterschiede in der Rendite über lange Zeiträume signifikant aus. Thesaurierende ETFs, die Erträge automatisch wieder anlegen, verstärken diesen Effekt zusätzlich.
ESG-Kriterien: Nachhaltigkeit trifft Rendite
Immer mehr Anleger legen Wert darauf, dass ihre Geldanlagen auch ethischen und ökologischen Kriterien entsprechen. ESG steht für Environment (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (Unternehmensführung). Studien deuten darauf hin, dass eine Anlage nach ESG-Kriterien nicht zwangsläufig zu Lasten der Rendite gehen muss. Tatsächlich gibt es Hinweise auf einen positiven Zusammenhang zwischen der Erfüllung von ESG-Kriterien und der erzielbaren Rendite. OSKAR investiert beispielsweise bereits zur Hälfte in nachhaltig anlegende ETFs.
ETF-Sparplan vs. Banksparplan
Im Vergleich zu klassischen Banksparplänen bieten ETF-Sparpläne deutlich höhere Renditechancen. Während Banksparpläne oft nur geringe Zinsen bieten, die häufig unter der Inflationsrate liegen, partizipieren Anleger mit ETF-Sparplänen an der Wertentwicklung der globalen Kapitalmärkte. Banksparpläne sind zwar sicher und planbar, aber renditeschwach und eignen sich eher für sehr konservative Anleger, die auf hohe Renditen verzichten können.
Fazit: Der ETF-Sparplan als Königsweg
Der ETF-Sparplan hat sich als eine der attraktivsten Möglichkeiten für den langfristigen Vermögensaufbau etabliert. Er kombiniert Kosteneffizienz, Flexibilität und eine breite Risikostreuung zu einem attraktiven Paket. Insbesondere mit Angeboten wie OSKAR, die eine intelligente Kombination aus verschiedenen ETFs und eine professionelle Verwaltung bieten, wird das Investieren in die Kapitalmärkte auch für Einsteiger zugänglich und transparent. Mit einem Sparplan von 25 Euro pro Monat kann jeder den Grundstein für seine finanzielle Zukunft legen und vom Potenzial globaler Märkte profitieren.

