Bundeskanzler Olaf Scholz hat in den letzten Jahren seine Afrika-Politik intensiviert und seeks to foster stronger partnerships with nations across the continent. This engagement reflects a broader shift in German foreign policy, aiming to address the evolving global landscape and establish Germany as a reliable partner in Africa’s development. Scholz’s visits and diplomatic efforts underscore a commitment to a more balanced and mutually beneficial relationship, moving beyond traditional donor-recipient dynamics.
Die Neuausrichtung der deutschen Afrika-Politik
Die deutsche Afrika-Politik unter Bundeskanzler Olaf Scholz zeichnet sich durch eine Neuausrichtung aus, die auf Partnerschaft und gegenseitigem Respekt basiert. Anstatt sich auf Entwicklungs- und Hilfsprogramme zu konzentrieren, legt die Bundesregierung nun Wert auf eine Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen, Investitionen in grüne Energie und eine engere Zusammenarbeit in globalen Fragen. Scholz’s visits to countries like Nigeria, Ghana, Kenya, and Ethiopia highlight Germany’s intention to be an active partner, not just a provider of aid. The emphasis is on shared interests and collaborative solutions to challenges such as climate change, security, and migration.
Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Investitionen
Ein zentraler Pfeiler der deutschen Afrika-Politik ist die Förderung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Deutschland investiert gezielt in afrikanische Länder, um nachhaltige Privatsektoren und Infrastruktur zu unterstützen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Ausbau der grünen Energieversorgung, insbesondere der Produktion von grünem Wasserstoff. Deutschland hat eine Investition von 4 Milliarden Euro bis 2030 in diesem Bereich zugesagt und signalisiert damit seine Bereitschaft, als Abnehmer für afrikanisch produzierten grünen Wasserstoff zu fungieren. Dies schafft nicht nur Arbeitsplätze und Wohlstand in Afrika, sondern trägt auch zur globalen Energiewende bei. Die Handelsbeziehungen werden ebenfalls gestärkt; so hat sich das Handelsvolumen mit Nigeria im vergangenen Jahr um 50 Prozent erhöht.
Migration und Sicherheit als gemeinsame Herausforderungen
Migration und Sicherheit sind wichtige Themen, die in den deutsch-afrikanischen Beziehungen eine Rolle spielen. Bundeskanzler Scholz hat sich für eine engere Zusammenarbeit bei der Steuerung der Migration ausgesprochen und die Notwendigkeit betont, Migrationszentren in afrikanischen Ländern auszubauen und dort auch Fachkräfte zu beraten. Deutschland unterstützt afrikanische Länder bei der Bekämpfung von Fluchtursachen und bei der Reintegration von Rückkehrern. Im Bereich Sicherheit unterstützt Deutschland Partnerländer bei der Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus, wie beispielsweise durch die Präsenz deutscher Truppen in Niger zur Unterstützung im Kampf gegen Dschihadisten.
Afrika in globalen Institutionen
Bundeskanzler Scholz setzt sich für eine stärkere Vertretung Afrikas in internationalen Organisationen ein. Er unterstützt die Bestrebungen der Afrikanischen Union (AU), einen Sitz in der G20 zu erhalten, um der wachsenden Bevölkerung und dem Einfluss des Kontinents auf der Weltbühne gerecht zu werden. Scholz betont, dass afrikanische Staaten eine größere Stimme in globalen Entscheidungsprozessen erhalten sollten, was als wichtiger Schritt zur Gerechtigkeit im globalen System angesehen wird. Dies spiegelt das Verständnis wider, dass Afrika eine Schlüsselrolle in der Gestaltung einer multipolaren Welt spielt.
Der “Compact with Africa”
Die Initiative “Compact with Africa”, die 2017 unter der deutschen G20-Präsidentschaft ins Leben gerufen wurde, zielt darauf ab, die Investitionsbedingungen für Privatunternehmen und Infrastrukturprojekte in Afrika zu verbessern. Mehrere afrikanische Länder sind dieser Initiative beigetreten, und Deutschland fördert sie aktiv. Bundeskanzler Scholz begrüßt die Bereitschaft Kenias, sich dem “Compact with Africa” anzuschließen, was die Bedeutung dieser Initiative für die Stärkung von Partnerschaften unterstreicht.
Ausblick: Eine Partnerschaft auf Augenhöhe
Olaf Scholz’s Afrika-Politik signalisiert einen Wandel hin zu einer Partnerschaft auf Augenhöhe. Indem Deutschland auf gegenseitigen Respekt, gemeinsame Interessen und die Anerkennung der Stärken und Potenziale Afrikas setzt, wird eine neue Ära der Beziehungen eingeläutet. Die intensive Reisetätigkeit und die strategischen Abkommen unterstreichen die Entschlossenheit, die Partnerschaft mit afrikanischen Nationen zu vertiefen und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu finden. Die Betonung der lokalen Wertschöpfung, der grünen Energie und der globalen Repräsentation Afrikas zeigt ein klares Bekenntnis zu einer fairen und zukunftsorientierten Zusammenarbeit.
