Meeresfrüchte: Eine kulinarische Reise durch Vielfalt und Gesundheit

Austern mit Zitrone auf Eis in einer Schale in einem Restaurant.

Meeresfrüchte, einst ein Synonym für Luxus und Exklusivität, sind heute ein fester Bestandteil der globalen Küche. Doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff und welche Schätze birgt die Tiefsee für unsere Teller? Dieser Artikel taucht ein in die Welt der Meeresfrüchte, beleuchtet ihre Vielfalt, ihre gesundheitlichen Vorteile und wo man die besten Kostproben genießen kann. Von den Ozeanen Europas bis zu den exotischen Aromen Asiens – entdecken Sie die faszinierende kulinarische Landschaft, die Meeresfrüchte zu bieten haben.

Was genau sind Meeresfrüchte?

Der Begriff „Meeresfrüchte“ umfasst eine breite Palette essbarer Meerestiere, die eine entscheidende Eigenschaft teilen: Sie besitzen keine Wirbelsäule. Diese Definition schließt Fische und Meeressäuger aus, schließt jedoch Krustentiere, Weichtiere und diverse andere Meeresbewohner ein. Interessanterweise ist der deutsche Begriff eine Lehnübersetzung des italienischen „Frutti di Mare“. Im Gegensatz dazu ist der englische Begriff „Seafood“ wesentlich weiter gefasst und inkludiert alle essbaren Meereslebewesen, einschließlich Fischen und Algen. Kaviar, eine exklusive Delikatesse, zählt selbst im englischen Sprachraum nicht zum „Seafood“.

Die Kategorien der Meeresfrüchte

Meeresfrüchte lassen sich grundlegend in drei Hauptkategorien einteilen:

Schalen- und Weichtiere: Muscheln, Tintenfische und mehr

Diese Kategorie beinhaltet eine beeindruckende Vielfalt, von essbaren Muscheln und Wasserschnecken bis hin zu Tintenfischen und anderen Kopffüßlern wie Kalmaren. Während viele Muschelarten als Delikatessen gelten, sind insbesondere Austern, Jakobsmuscheln, Venusmuscheln und Miesmuscheln aus der gehobenen Gastronomie nicht mehr wegzudenken. Ob im Weißwein gedünstet oder roh mit Zitrone genossen, Muscheln sind kulinarisch ein Highlight. Kopffüßler wie Kalmare spielen in vielen Gerichten eine zentrale Rolle, sei es mariniert, gekocht oder gebraten. Seeschnecken, wie Abalonen und Wellhornschnecken, finden sich häufig in französischen und ostasiatischen Spezialitäten. Für Liebhaber von Austern bieten angesagte Austernbars eine exquisite Auswahl.

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Austern mit Zitrone auf Eis in einer Schale in einem Restaurant.Austern mit Zitrone auf Eis in einer Schale in einem Restaurant.Austern sind ein beliebtes Genussmittel der gehobenen Küche. ©wilatlak villette/Getty Images

Krustentiere: Hummer, Garnelen und Co.

Im Gegensatz zu Weichtieren besitzen Krustentiere ein Außenskelett aus Chitin. Hummer, Langusten und andere Krebstiere können eine kleine Herausforderung bei der Zubereitung und beim Verzehr darstellen, erfordern oft spezielles Werkzeug wie eine Hummerzange, um an das delikate Fleisch zu gelangen. Hummer lässt sich auch hervorragend auf dem Grill zubereiten. Garnelen, auch bekannt als Shrimps, Gambas oder Crevetten, sind einfacher zu genießen. Der hummerähnliche Kaisergranat wird oft unter der Bezeichnung „Scampi“ angeboten. Sterneköche wie Tony Hohlfeld setzen zunehmend auf nachhaltig und regional gezüchtete Tiere, wie beispielsweise Garnelen aus Gronau.

Sonstige Meeresfrüchte: Einzigartige Delikatessen

Diese Kategorie umfasst Meeresfrüchte, die weder eindeutig den Schalen- und Weichtieren noch den Krustentieren zugeordnet werden können. Dazu zählen Quallen, Seeigel und Seegurken. Insbesondere in Asien gelten Seegurken als ausgesprochene Delikatesse und erzielen hohe Preise; sie werden auch als „Ginseng der Meere“ bezeichnet, was auf ihre gesundheitlichen Vorzüge anspielt.

Die Gesundheitsvorteile von Meeresfrüchten

Meeresfrüchte sind nicht nur ein Gaumenschmaus, sondern auch überaus gesund. Sie sind reich an Proteinen, Omega-3-Fettsäuren, Spurenelementen, Vitaminen (wie A, B12, D) und Mineralstoffen (wie Zink, Jod, Selen). Omega-3-Fettsäuren sind bekannt für ihre positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System und das Gehirn, während sie gleichzeitig entzündungshemmende Eigenschaften besitzen.

Top 7 gesunde Meeresfrüchte

  1. Austern: Reich an Zink, B-Vitaminen (insbesondere B12), Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren und Folsäure.
  2. Abalone: Eine wertvolle Jodquelle, die zudem Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B12 und Selen liefert.
  3. Tintenfisch: Hervorragend reich an Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B12, Selen und Zink.
  4. Kalmar: Bietet ebenfalls reichlich Omega-3-Fettsäuren, Selen, Zink und Vitamin B12.
  5. Garnele: Enthält das starke Antioxidans Astaxanthin, das gut für Augen und Nervensystem ist, sowie Vitamin B12, Zink und Eiweiß.
  6. Herzmuschel: Besonders reich an Folsäure, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B12 und Selen.
  7. Venusmuschel: Bietet hohe Mengen an Zink, Selen und Vitamin B12 sowie Jod.
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Aufsicht eines zubereiteten Tintenfisches auf einem schwarzen Küchenbrett, daneben eine gebackene Kartoffel.Aufsicht eines zubereiteten Tintenfisches auf einem schwarzen Küchenbrett, daneben eine gebackene Kartoffel.Tintenfisch ist reich an Omega-3-Fettsäuren, die zur Herzgesundheit beitragen. ©JackF/iStock

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) empfiehlt für gesunde Erwachsene täglich bestimmte Mengen an Zink, Selen, Vitamin B12, Folsäure, Vitamin D, Vitamin A und Jod, welche durch den Verzehr von Meeresfrüchten gut gedeckt werden können. Obwohl Meeresfrüchte sehr gesund sind, sollte ein übermäßiger Verzehr vermieden werden, um Verdauungsproblemen vorzubeugen.

Wo genießt man die besten Meeresfrüchte?

Internationale Küstenküchen bieten unzählige Möglichkeiten, exquisite Meeresfrüchtegerichte zu genießen. In Europa sind Länder wie Spanien und Italien bekannt für ihre maritimen Spezialitäten, beispielsweise die Teufelskrabbe oder Spaghetti allo Scoglio. Außerhalb Europas locken asiatische Länder mit Gerichten wie Chilikrabbe oder der würzigen Tom-Yam-Gung-Suppe.

Eine gekochte Krabbe in roter Chilisoße auf einem schwarzen Teller, garniert mit Salatblättern.Eine gekochte Krabbe in roter Chilisoße auf einem schwarzen Teller, garniert mit Salatblättern.Die feurige Chilikrabbe gilt als Singapurs beliebtes Nationalgericht. ©Justin Ong/Getty Images

Gesund genießen mit Meeresfrüchten

Meeresfrüchte sind vielseitig zubereitbar – ob gedünstet, gegrillt, roh oder mariniert – und bereichern jede Mahlzeit. Ihre gesundheitlichen Vorteile, von essentiellen Omega-3-Fettsäuren bis hin zu wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen, machen sie zu einem idealen Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Am besten schmecken sie oft dort, wo sie frisch gefangen werden. Eine Portion Austern, Hummer oder Calamari im Urlaub am Meer ist ein unvergessliches Erlebnis.

Für Reisebuchungen, sei es Flug, Hotel oder Mietwagen, bietet American Express attraktive Vorteile, wie beispielsweise mit der Platinum Card, die ein jährliches Reiseguthaben von 200 Euro beinhaltet.

FAQ: Häufige Fragen und Antworten

Was sind Meeresfrüchte?
Meeresfrüchte sind essbare Meerestiere ohne Wirbelsäule, wie Muscheln und Hummer, aber keine Fische.

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Welche Meeresfrüchte gibt es?
Die Hauptkategorien sind Krustentiere (z.B. Hummer), Schalen- und Weichtiere (z.B. Muscheln, Tintenfische) und sonstige Meeresfrüchte (z.B. Seeigel).

Wie gesund sind Meeresfrüchte?
Sie sind kalorienarm und reich an Proteinen, Omega-3-Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen, was zu einer gesunden Ernährung beiträgt.

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