Meine liebsten saftigen und weichen Lebkuchen: Einfach und aromatisch

Omas Lebkuchenrezept

Deutsche Backtraditionen sind tief in der Vorweihnachtszeit verwurzelt, und Lebkuchen nehmen dabei einen besonderen Platz ein. Während viele Rezepte ein langes Durchziehen des Teiges erfordern, glänzt dieses Rezept für einfache Lebkuchen durch seine sofortige Weichheit und Saftigkeit. Dieses authentische Rezept, inspiriert von Omas „Ulmer Brot“, verspricht ein unvergleichliches Geschmackserlebnis und ist eine Bereicherung für jede Weihnachtsbäckerei. Entdecken Sie, wie einfach es ist, diese aromatischen Leckereien selbst zu backen und die traditionelle deutsche Esskultur zu erleben. Wenn Sie auf der Suche nach einem klassischen Weihnachtsgebäck sind, das nicht nur köstlich schmeckt, sondern auch einfach zuzubereiten ist, dann ist dieses Lebkuchenrezept genau das Richtige für Sie.

Omas LebkuchenrezeptOmas Lebkuchenrezept

Die Vorteile dieses Lebkuchenrezepts

Viele traditionelle Lebkuchenrezepte, ähnlich wie beim Christstollen, verlangen Geduld: Der Teig muss oft tagelang ruhen, bevor das Gebäck genossen werden kann. Dieses Rezept durchbricht diese Regel, indem es Lebkuchen liefert, die sofort nach dem Backen weich und saftig sind. Seit seiner Veröffentlichung im Jahr 2015 hat dieses Rezept viele Leser begeistert und sich zu einem festen Bestandteil der Weihnachtsbäckerei entwickelt. Es basiert auf dem traditionellen „Ulmer Brot“ meiner Großmutter, einer Art Lebkuchen vom Blech, der nach dem Backen mit Schokolade glasiert und in Quadrate geschnitten wird. Das Ergebnis sind aromatische und saftige Lebkuchen mit einer hohen Erfolgsgarantie.

Die Kunst der Lebkuchenformung

Die Formgebung von Lebkuchen kann mit speziellen Hilfsmitteln wie einer Lebkuchenglocke spielend leicht gelingen. Der Teig wird in die Form gestrichen, eine Oblate aufgelegt und der Teig dann aufs Blech „gedreht“. Dieses traditionelle Werkzeug erleichtert die Herstellung runder, leicht gewölbter Lebkuchen erheblich. Unabhängig von der verwendeten Form ist dieser Lebkuchenteig eine Empfehlung wert. Für Abwechslung in der Weihnachtszeit bieten sich auch andere klassische Rezepte an, wie Vanillekipferl, Kokosmakronen oder Spitzbuben. Wer nach einer keksigen Alternative sucht, findet hier auch Lebkuchenplätzchen zum Ausstechen.

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Zutaten und Zubereitung

Für etwa 40 weiche Lebkuchen benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 150 ml Kaffee (siehe Tipps für Alternativen)
  • 100 g Orangeat und Zitronat (je ca. 50 g)
  • 40 g weiche Butter
  • 200 g brauner Zucker oder Vollrohrzucker
  • 2 mittelgroße Eier
  • 80 g flüssiger Honig
  • 200 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
  • 15 g Lebkuchengewürz
  • 1 EL Kakaopulver
  • 3 Tropfen Bittermandelaroma
  • 2 EL Sonnenblumen- oder Kokosöl
  • 3 g Hirschhornsalz (⅕ Pck.)
  • 300 g Weizenmehl
  • 40 Stück Lebkuchenoblaten (ca. 5 cm Durchmesser)

Zubereitung:

  1. Kaffee kochen und abkühlen lassen. Orangeat/Zitronat sehr fein hacken. Butter mit Zucker kurz verrühren, Eier einzeln unterrühren und den Honig dazugeben.
  2. Mandeln, Lebkuchengewürz, Kakao, Bittermandelaroma und Öl hinzufügen. Hirschhornsalz in 1 TL kaltem Wasser auflösen und zum Kaffee geben.
  3. Die Kaffeemischung abwechselnd mit dem Mehl unter die Masse rühren, bis ein Teig entsteht.
  4. Den Teig abgedeckt für einige Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Blech mit Backpapier belegen.
  6. Den Teig mithilfe einer Lebkuchenglocke auf die Oblaten setzen oder mit einem Messer ca. 0,5 cm dick aufstreichen. Leicht auseinandergesetzt backen, da sie etwas verlaufen.
  7. Ca. 15-16 Minuten backen. Nach dem Abkühlen nach Belieben mit Schokoladenglasur oder Kuvertüre überziehen.

Hinweise und Tipps

  • Kaffee, Orangeat und Zitronat verleihen den Lebkuchen Konsistenz, Saftigkeit und Aroma, auch wenn sie nur dezent schmecken.
  • Statt Kaffee können Getreidekaffee, Saft oder Milch verwendet werden, wobei Kaffee für das beste Ergebnis empfohlen wird.
  • Selbstgemachtes Lebkuchengewürz ist eine tolle Alternative zu gekauftem.
  • Die Lebkuchen sind sofort essfertig, halten sich aber aufgrund des geringeren Fettgehalts nicht so lange wie z.B. Elisenlebkuchen.
  • Zur Aufbewahrung eignen sich Dosen, idealerweise mit einem Apfelschnitz, der regelmäßig ausgetauscht wird. Einfrieren ist ebenfalls möglich.
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Für alle Liebhaber traditioneller deutscher Backkunst ist dieses Rezept eine wunderbare Möglichkeit, die Weihnachtszeit mit selbstgemachten, aromatischen und weichen Lebkuchen zu genießen. Teilen Sie Ihre liebsten Lebkuchenkreationen mit uns!