Bryan K. Lauch, ein Künstler mit einer Seele, die die Welt zu einem besseren Ort machen wollte, verstarb unerwartet am 6. September 2017 in seinem Zuhause in Korena, Slowenien. Er wurde 40 Jahre alt und hinterließ eine Welt, die ihm zu viel wurde, trotz seiner tiefen Verbundenheit mit ihr. Geboren am 12. April 1977 in Lancaster, PA, war Bryan der Sohn von Milton und Judith Lauch aus Lititz, PA. Er war Bruder von Sarah Lauch Schippman und Schwager von John Schippman aus Chicago, Illinois. Sein Sohn Bjorn Lauch, geboren 2007 in Pittsburgh, PA, lebt nun in Slowenien und trägt das Licht seines Vaters weiter.
Bryan wuchs in Manheim auf und absolvierte die Manheim Central High School, wo er aktiv im Fußball war. Seine akademische Reise führte ihn zur Indiana University of Pennsylvania, wo er einen Bachelor of Arts erwarb, und anschließend an die State University of New York in Stoney Brook für seinen Master-Abschluss. Seine künstlerische Ausbildung vertiefte er durch Studien an der Universität Ljubljana in Slowenien und eine Keramiklehre bei Leo Grilli in Gubbio, Italien.
Ein Leben im Zeichen der Kunst und des Abenteuers
Bryans Leben war geprägt von einer unermüdlichen Schaffenskraft und einer Neugier, die ihn immer wieder zu neuen Ufern trieb. In seinen Jahren in New York – in Brooklyn, Queens und Jamaica – gestaltete er Dachgärten in Manhattan, wirkte bei der Installation der berühmten “The Gates” von Christo und Jeanne-Claude im Central Park mit und präsentierte seine eigenen Kunstwerke in zahlreichen Ausstellungen an der Ostküste. Seine Talente als Keramikdozent, Modelldesigner, Metallgießer und Lehrer für Anfänger in Keramik und Zeichnung an der State University of New York wurden hoch geschätzt. In Pittsburgh setzte er seine Lehrtätigkeit als Honorarprofessor an der University of Pittsburgh und am Carlow University fort. Er unterrichtete am Andy Warhol Museum, war Skulpturenlehrer am Pittsburgh Center for the Arts und Kunstlehrer für das Society for Contemporary Crafts.
Von Pennsylvania nach Slowenien: Ein Künstler von Weltrang
Im Jahr 2007 zog Bryan mit seiner Familie nach Maribor, Slowenien. Dort unterrichtete er Englisch für Language Experts, gab Privatunterricht, pflegte einen Weinberg, kelterte Wein und schuf weiterhin Kunstwerke. Seine Holzskulpturen zieren öffentliche Plätze in ganz Europa und zeugen von seinem einzigartigen Talent. Bryan war das jüngste Mitglied, das je in das International Painting and Sculpture Gathering in Slowenien aufgenommen wurde.
Ein liebevoller Vater und eine unvergessliche Seele
Trotz seiner vielen Erfolge und Leidenschaften war Bryans größte Liebe sein Sohn Bjorn, der das Licht seines Lebens war. Seine Familie und Freunde werden die Erinnerungen an seine glücklichen Tage stets in ihren Herzen tragen.
Trauerfeiern fanden bereits in Slowenien statt. Wer Bryan K. Lauch ehren möchte, wird gebeten, im Sinne seines Erbes eine Spende an eine Wohltätigkeitsorganisation seiner Wahl zu leisten.
Kondolenzen für die Familie
Bryan hinterließ tiefe Eindrücke bei denen, die ihn kannten. Heidi, eine Kommilitonin an der IUP, erinnert sich an einen begabten Künstler und leidenschaftlichen Menschen. Anthony, ein enger Freund, beschreibt ihn als jemanden, dessen grenzenlose Vorstellungskraft und Kreativität diese Welt kaum fassen konnte.
Viele seiner Freunde und Familie haben ihre tiefe Trauer und Wertschätzung für ihn ausgedrückt. Sie erinnern sich an seine ansteckendes Lachen, sein Lächeln und seine warme Persönlichkeit. Ein Fonds wurde für Bjorn eingerichtet, um Bildungs- und Reiseerlebnisse zu ermöglichen, die seinem Vater am Herzen lagen.
Die Familie, insbesondere Bryans Eltern Judy und Milt sowie seine Schwester Sarah, wurde von vielen Freunden und Bekannten mit Beileidsbekundungen bedacht. Sie erinnern sich an die schönen Momente, die sie mit Bryan teilen durften, und betonen die Bedeutung von Gemeinschaft und gegenseitiger Unterstützung in dieser schweren Zeit.
Auch Menschen, die Bryan nicht persönlich kannten, aber von seinem Leben und seinem frühen Tod erfuhren, teilten ihre Gedanken und Gebete. Sie sind tief bewegt von der Tragik seines Verlustes und hoffen, dass er nun Frieden gefunden hat.

