Der Schutz unseres Planeten ist eine globale Aufgabe, die uns alle betrifft. Doch auch im Kleinen, im täglichen Arbeitsumfeld, können wir einen bedeutenden Beitrag leisten. Dieses Dokument beleuchtet zehn praktische und effektive Maßnahmen, die Unternehmen ergreifen können, um ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und eine Vorreiterrolle im Klimaschutz zu übernehmen. Von der Energieeinsparung bis zur Förderung nachhaltiger Mobilität – jede Maßnahme zählt und kann in Summe einen großen Unterschied machen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Umweltschutzaktivitäten erfolgreich in Ihren Büroalltag integrieren können.
Strom sparen im Büroalltag
Ein einfacher, aber wirkungsvoller Schritt ist das bewusste Stromsparen. Elektronische Bürogeräte wie Computer, Monitore und Drucker sollten bei kürzeren Pausen in den Stand-by-Modus versetzt und bei längeren Abwesenheiten oder am Ende des Arbeitstages komplett ausgeschaltet werden. Viele Geräte verbrauchen auch im Stand-by-Modus unnötig Strom. Insbesondere bei Monitoren kann durch konsequentes Ausschalten in Arbeitspausen der Energieverbrauch um bis zu 90 Prozent reduziert werden.
Mitarbeiter:innen für Klimaschutz begeistern
Die Einbindung der Belegschaft ist entscheidend für den Erfolg von Klimaschutzinitiativen. Es gibt verschiedene Apps und Programme, die darauf abzielen, Mitarbeiter:innen spielerisch für das Thema zu sensibilisieren. Durch kleine Wettbewerbe oder Belohnungssysteme können Anreize geschaffen werden, um umweltfreundlichere Verhaltensweisen zu fördern. Studien zeigen, dass Unternehmen durch solche Verhaltensänderungen der Mitarbeitenden über 15 Prozent an Energie einsparen können.
Klimafreundlicher Einkauf für den Bürobedarf
Der Einkauf von Büroartikeln bietet ein erhebliches Potenzial für den betrieblichen Klimaschutz. Achten Sie bei der Beschaffung von Bürobedarf auf klima- und nutzerfreundliche Alternativen. Bei elektronischen Geräten sind eine lange Lebensdauer und eine hohe Energieeffizienz sowohl für den Klimaschutz als auch für die Kostensenkung von Vorteil. Der Leitfaden Buy Smart – Beschaffung und Klimaschutz bietet hier wertvolle Orientierung.
Ressourcenschonung bei Papiernutzung
Auch beim Papierverbrauch ist ein sparsamer Umgang essenziell. Nutzen Sie nach Möglichkeit digitale Alternativen, lesen Sie Dokumente am Monitor oder bedrucken Sie Papier beidseitig. Wenn gedruckt werden muss, greifen Sie auf Recyclingpapier zurück, das mit dem deutschen Umweltzeichen Blauer Engel ausgezeichnet ist.
Umstellung auf Ökostrom
Überprüfen Sie regelmäßig Ihren Stromanbieter. Ein Wechsel zu einem Ökostromanbieter ist ein wichtiger Schritt in Richtung Klimaschutz. Achten Sie jedoch darauf, dass die Bezeichnung “Ökostrom” nicht immer automatisch bedeutet, dass 100 Prozent erneuerbare Energien bezogen werden. Eine kurze Recherche zur Stromquelle des Anbieters lohnt sich.
Nutzung von hybriden Arbeitsmodellen
Hybride Arbeitsmodelle, die Homeoffice mit Präsenztagen im Büro kombinieren, können nicht nur die Zufriedenheit der Mitarbeiter:innen steigern, sondern auch dem Klima zugutekommen. Eine Studie des Carbon Trust hat ergeben, dass durch geringeren Pendelverkehr und eine reduzierte Büronutzung in Deutschland potenziell jährlich 12 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden könnten.
Klimafreundliche Alternativen in der Bürokantine
Die Produktion von Lebensmitteln ist eine wesentliche Quelle für Treibhausgasemissionen. Pflanzliche Produkte sind hierbei deutlich umweltfreundlicher und oft auch gesünder. Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter:innen, klimafreundlichere Alternativen auszuprobieren, wie Fair-Trade-Kaffee oder pflanzliche Milchalternativen.
Förderung klimafreundlicher Mobilität
Nicht alle Arbeitswege und Dienstreisen lassen sich vermeiden, doch es gibt umweltfreundlichere Alternativen. Bieten Sie Anreize wie Firmenfahrräder, Zuschüsse zu öffentlichen Verkehrsmitteln oder Carsharing-Programme. Informationen zur Klimaverträglichkeit verschiedener Verkehrsmittel finden Sie auf Seiten wie Mein Klimaschutz oder CO2online.
Richtiges Raumklima für das Klima
Achten Sie auf eine energieeffiziente Beheizung und Lüftung der Büroräume. Eine Raumtemperatur zwischen 20 und 22 Grad Celsius ist in der Regel ausreichend. Lüften Sie stoßweise und vermeiden Sie gekippte Fenster, um Energieverluste zu minimieren. Drehen Sie vorher die Heizung herunter.
Der Schutz unseres Klimas beginnt im Kleinen. Durch die Umsetzung dieser zehn Tipps können Unternehmen nicht nur ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren, sondern auch Kosten sparen und ein positives Image als umweltbewusstes Unternehmen aufbauen. Regen Sie Ihre Teams an, sich aktiv an diesen Maßnahmen zu beteiligen und gemeinsam eine nachhaltigere Zukunft zu gestalten.

