Excel-Statistikfunktionen: Ein Leitfaden zu älteren und neuen Formeln

In älteren Versionen von Microsoft Excel gab es eine Reihe von statistischen Funktionen, die für die Datenanalyse unerlässlich waren. Während neuere Versionen von Excel diese durch verbesserte und besser benannte Funktionen ersetzt haben, bleiben die älteren Funktionen aus Gründen der Abwärtskompatibilität bestehen. Dieser Artikel bietet einen Überblick über diese älteren statistischen Funktionen und empfiehlt die Verwendung der neueren Alternativen, wenn keine Abwärtskompatibilität erforderlich ist.

Ältere Excel-Statistikfunktionen im Überblick

Die folgende Tabelle listet einige der älteren Statistikfunktionen in Excel auf, die in früheren Versionen weit verbreitet waren. Für jede Funktion wird eine kurze Beschreibung ihrer Verwendung gegeben.

FunktionBeschreibung
BETAVERTGibt die Werte der kumulierten Betaverteilungsfunktion zurück.
BETAINVGibt Perzentile der kumulierten Verteilungsfunktion für eine bestimmte Betaverteilung zurück.
BINOMVERTGibt Wahrscheinlichkeiten einer binominalverteilten Zufallsvariablen zurück.
CHIVERTGibt Werte der Verteilungsfunktion (1-Alpha) einer Chi-Quadrat-verteilten Zufallsgröße zurück.
CHIINVGibt Perzentile der Verteilungsfunktion (1-Alpha) einer Chi-Quadrat-verteilten Zufallsgröße zurück.
CHITESTGibt die Teststatistik eines Unabhängigkeitstests zurück.
VERKETTENVerknüpft zwei oder mehr Textzeichenfolgen zu einer Zeichenfolge.
VERTRAUENGibt das Konfidenzintervall für den Erwartungswert einer Zufallsvariablen zurück.
KOVARGibt die Kovarianz zurück, den Mittelwert der für alle Datenpunktpaare gebildeten Produkte der Abweichungen.
KRITBINOMGibt den kleinsten Wert zurück, für den die kumulierten Wahrscheinlichkeiten der Binomialverteilung kleiner oder gleich einer Grenzwahrscheinlichkeit sind.
EXPONVERTGibt Wahrscheinlichkeiten einer exponentialverteilten Zufallsvariablen zurück.
FVERTGibt Werte der Verteilungsfunktion (1-Alpha) einer F-verteilten Zufallsvariablen zurück.
FINVGibt Perzentile der F-Verteilung zurück.
FLOORRundet eine Zahl in Richtung Null ab.
PROGNOSEBerechnet oder schätzt einen zukünftigen Wert auf Basis der vorhandenen Werte.
FTESTGibt die Teststatistik eines F-Tests zurück.
GAMMAVERTGibt Wahrscheinlichkeiten einer gammaverteilten Zufallsvariablen zurück.
GAMMAINVGibt den Kehrwert der kumulierten Gammaverteilung zurück.
HYPGEOMVERTGibt Wahrscheinlichkeiten einer hypergeometrisch-verteilten Zufallsvariablen zurück.
LOGINVGibt Perzentile der Lognormalverteilung zurück.
LOGNORMVERTGibt Werte der Verteilungsfunktion einer lognormalverteilten Zufallsvariablen zurück.
MODUSGibt den am häufigsten vorkommenden Wert in einer Datengruppe zurück.
NEGBINOMVERTGibt Wahrscheinlichkeiten einer negativen, binomialverteilten Zufallsvariablen zurück.
NORMVERTGibt Wahrscheinlichkeiten einer normalverteilten Zufallsvariablen zurück.
NORMINVGibt Perzentile der Normalverteilung zurück.
STANDNORMVERTGibt Werte der Verteilungsfunktion einer standardmäßigen, normalverteilten Zufallsvariablen zurück.
STANDNORMINVGibt Perzentile der Standardnormalverteilung zurück.
PERZENTILGibt das k-Quantil von Werten in einem Bereich zurück.
QUANTILSRANGGibt den prozentualen Rang (Alpha) eines Werts in einer Gruppe von Daten zurück.
POISSONGibt Wahrscheinlichkeiten einer Poisson-verteilten Zufallsvariablen zurück.
QUARTILGibt die Quartile einer Datengruppe zurück.
RANGGibt den Rang zurück, den eine Zahl innerhalb einer Liste von Zahlen einnimmt.
STABWSchätzt die Standardabweichung auf der Grundlage einer Stichprobe.
STABWNBerechnet die Standardabweichung auf der Grundlage der Grundgesamtheit.
TVERTGibt Werte der Student-T-Verteilung zurück.
TINVGibt Perzentile der Student-T-Verteilung zurück.
TTESTGibt die Teststatistik eines Student’schen t-Tests zurück.
VARIANZSchätzt die Varianz auf der Grundlage einer Stichprobe.
VARIANZENBerechnet die Varianz auf der Grundlage der Grundgesamtheit.
WEIBULLGibt Wahrscheinlichkeiten einer Weibull-verteilten Zufallsvariablen zurück.
GTESTGibt den einseitigen Wahrscheinlichkeitswert für einen Gaußtest (Normalverteilung) zurück.
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Empfehlung: Umstellung auf neue Funktionen

Für Benutzer, die keine Abwärtskompatibilität mit älteren Excel-Versionen benötigen, wird dringend empfohlen, auf die neueren statistischen Funktionen umzusteigen. Diese neuen Funktionen bieten eine verbesserte Genauigkeit und sind oft intuitiver zu verwenden, da ihre Namen ihre Funktionalität besser widerspiegeln.

Für detailliertere Informationen zu den neuen Funktionen und deren Verwendung können Sie die folgenden Referenzseiten konsultieren:

Die Umstellung auf die neueren Funktionen stellt sicher, dass Sie die fortschrittlichsten und genauesten Werkzeuge für Ihre Datenanalyse in Excel nutzen.