Freiburg holt gegen kämpferische Hamburger den zweiten Heimsieg der Saison
Freiburg konnte seine Heimserie mit einem 2:0-Sieg gegen den FC St. Pauli ausbauen. Yuito Suzuki und Maximilian Eggestein erzielten die Tore für die Breisgauer, die damit eine Serie von fünf Bundesligaspielen ohne Sieg beendeten. Die Gäste aus Hamburg zeigten zwar eine engagierte Leistung, mussten sich aber dennoch zum siebten Mal in Folge geschlagen geben und warteten weiterhin auf ein eigenes Tor in der Liga.
Sport-Club Freiburg vs. FC St. Pauli: Der Spielverlauf
Beide Mannschaften gingen mit dem klaren Ziel in die Partie, ihre Negativläufe zu stoppen. Freiburg war seit Anfang Oktober sieglos, während St. Pauli eine beeindruckende Serie von Niederlagen hinnehmen musste. Die Hamburger hatten zudem seit über 418 Minuten kein Ligaspieltor mehr erzielt. Die Freiburger hingegen setzten auf ihre Stärke bei Standardsituationen, aus denen sie bereits mehr als die Hälfte ihrer Saisontore erzielten.
Vor dem Anpfiff gab es einen besonderen Moment für Christian Günter, der für seinen 441. Einsatz im Trikot des SC Freiburg, womit er zum Rekordspieler des Vereins wurde, geehrt wurde.
Die Anfangsphase der Partie gestaltete sich verhalten, da beide Teams zunächst den Gegner abtasteten. Langsam übernahm Freiburg die Kontrolle und verzeichnete fast 70 Prozent Ballbesitz. Klare Torchancen blieben jedoch gegen die kompakte Defensive der Hamburger Mangelware.
In der 15. Minute testete Niklas Beste erstmals den Pauli-Torhüter Nikola Vasilj, der jedoch stark parierte. Auch Yuito Suzuki zwang Vasilj in der 28. Minute zu einer weiteren guten Parade, nachdem er von Matthias Ginter hervorragend in Szene gesetzt worden war.
Fünf Minuten vor der Halbzeit fiel schließlich der erlösende Führungstreffer. Nach einer Hereingabe von Beste von der linken Seite konnte Vasilj den Ball nur unzureichend abwehren, und Suzuki staubte aus kurzer Distanz zum 1:0 ab – sein erstes Bundesligator.
Zweite Halbzeit: Eggestein erhöht, Oppie verkürzt
Kurz nach Wiederanpfiff verdoppelte Freiburg die Führung. Vincenzo Grifo brachte eine gefährliche Flanke von links, die Beste an der Torauslinie im Spiel hielt. Nach einem Rückpass, der von Vasilj noch abgefälscht wurde, landete der Ball perfekt bei Maximilian Eggestein, der mühelos ins leere Tor einschob.
Entgegen dem Spielverlauf gelang St. Pauli in der 69. Minute der Anschlusstreffer. Louis Oppie schoss nach einer Vorlage von Connor Metcalfe flach an Noah Atubolu vorbei. Der Treffer gab den Gästen neue Hoffnung, und sie waren dem Ausgleich nahe, als Jackson Irvine in der 89. Minute nur knapp am Tor vorbeischoss.
Nach sechs Minuten Nachspielzeit konnte Freiburg den knappen Vorsprung über die Zeit retten und somit die wichtigen drei Punkte einfahren.
Spieler des Spiels: Maximilian Eggestein
Maximilian Eggestein zeigte eine herausragende Leistung im Mittelfeld, gekrönt durch den Treffer zum 2:0. Seine gute Positionierung und Antizipation waren ausschlaggebend für sein Tor. Mit seiner gesamten Spielweise trug er maßgeblich dazu bei, das Tempo des Spiels zu kontrollieren. Eggestein war nicht nur defensiv stabil, sondern trug sich auch in der Offensive in die Torschützenliste ein und trug so entscheidend zum Ende der Durststrecke seines Teams bei.
Ausblick und Fazit
Der SC Freiburg hat mit diesem Sieg wichtige Punkte im Kampf um die europäischen Plätze gesammelt und seine Heimstärke unter Beweis gestellt. Für den FC St. Pauli heißt es weiter kämpfen, um den Anschluss an das rettende Ufer nicht zu verlieren. Die Leistung der Hamburger macht jedoch Hoffnung, dass sie bald wieder in der Liga punkten können.
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