Ein herzhaftes indisches Curry, wie es die Berliner Restaurants anbieten, ist zweifellos eines der wohltuendsten Gerichte überhaupt. Nach einem verregneten Sonntag sehnen wir uns nach einer cremigen Soße, die durch reichlich frischen Ingwer und Knoblauch eine wunderbare Würze erhält. Gekrönt wird dieses kulinarische Erlebnis von frischem Naan-Brot, das bei indischen Gerichten eine unserer absoluten Lieblingsbeilagen darstellt. Da es jedoch oft nicht vegan ist, haben wir uns kurzerhand dazu entschlossen, es selbst zuzubereiten.
Der Hefeteig für das Naan-Brot kann bereits am Vortag oder einige Stunden im Voraus zubereitet werden. So muss das Naan zum Servieren nur noch ausgerollt und kurz in der Pfanne erhitzt werden. Wenn der Hefeteig vorgegart ist, steht das Falafel-Curry in nur etwa 30 Minuten auf dem Tisch. Je nach Geschmack können Sie dem Curry auch weiteres Gemüse wie Brokkoli, Aubergine, Erbsen oder Linsen hinzufügen.
Dieses Rezept wurde freundlicherweise von Bauckhof Naturkost unterstützt, was uns sehr gefreut hat! Auf drei landwirtschaftlichen Betrieben und in einer Mühle in der Lüneburger Heide produziert Bauckhof Bio-Produkte unter nachhaltigen Bedingungen und in Demeter-Qualität. Wir haben uns für das Falafel Curry-Kokos für unser Rezept entschieden, das sowohl bio als auch glutenfrei ist.
Die Kombination aus Falafel und Curry mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, ergänzt sich aber tatsächlich hervorragend! Die Kichererbsenbällchen enthalten nicht nur Kichererbsenschrot und Kichererbsenmehl, sondern auch Kokosmehl und Currypulver, was sie perfekt zu einem Curry auf Kokosmilchbasis macht. Wie einfach die Zubereitung ist, sehen Sie im folgenden Rezeptteil. Die Falafelbällchen sind eine großartige (und wirklich sehr leckere) Alternative, wenn Ihnen einmal die Zeit fehlt, eigene Gemüse- oder Falafelbällchen herzustellen!
Zutaten für das Falafel-Curry mit Naan
Für das Falafel-Curry:
- 1 EL Pflanzenöl
- 1 große Zwiebel, gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 Stück Ingwer (ca. 3 cm), fein gehackt
- 1 TL Kurkuma
- 1 TL Kreuzkümmel
- 1 TL Korianderpulver
- ½ TL Chilipulver (oder nach Geschmack)
- 400 ml Kokosmilch (vollfett)
- 200 ml Gemüsebrühe
- 1 Dose Kichererbsen (ca. 400g), abgetropft und abgespült
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Frischer Koriander zum Garnieren
Für die Falafelbällchen (mit Bauckhof Falafel Curry-Kokos):
- 1 Packung Bauckhof Falafel Curry-Kokos
- Wasser (gemäß Packungsanleitung)
Für das selbstgemachte Naan-Brot:
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- ½ TL Salz
- ½ TL Zucker
- 100 ml lauwarmes Wasser
- 7 g Trockenhefe (oder 20 g Frischhefe)
- 1 EL Pflanzenöl
Zubereitung des Falafel-Currys
- Vorbereitung der Falafelbällchen: Bereiten Sie die Falafelbällchen gemäß der Anleitung auf der Packung des Bauckhof Falafel Curry-Kokos zu. Lassen Sie den Teig kurz ruhen. Formen Sie kleine Bällchen und braten Sie diese in etwas Öl goldbraun an, bis sie gar sind. Alternativ können Sie sie auch im Ofen backen. Stellen Sie die fertigen Falafelbällchen beiseite.
- Curry-Basis ansetzen: Erhitzen Sie das Pflanzenöl in einem großen Topf oder einer tiefen Pfanne bei mittlerer Hitze. Geben Sie die gewürfelte Zwiebel hinzu und dünsten Sie sie glasig (ca. 5-7 Minuten).
- Aromen entfalten: Fügen Sie den gehackten Knoblauch und Ingwer hinzu und braten Sie sie unter Rühren etwa 1 Minute lang mit an, bis sie duften. Achten Sie darauf, dass sie nicht verbrennen.
- Gewürze hinzufügen: Geben Sie Kurkuma, Kreuzkümmel, Korianderpulver und Chilipulver hinzu. Rühren Sie die Gewürze etwa 30 Sekunden lang unter, um ihr Aroma freizusetzen.
- Flüssigkeit angießen: Gießen Sie die Kokosmilch und die Gemüsebrühe an. Bringen Sie die Mischung zum Köcheln.
- Kichererbsen hinzufügen: Geben Sie die abgetropften Kichererbsen zur Soße. Lassen Sie das Curry bei schwacher Hitze etwa 10 Minuten köcheln, damit sich die Aromen verbinden. Schmecken Sie mit Salz und Pfeffer ab.
Zubereitung des Naan-Brots
- Hefeteig ansetzen: In einer kleinen Schüssel Hefe und Zucker im lauwarmen Wasser auflösen und ca. 5 Minuten stehen lassen, bis es schaumig wird.
- Teig kneten: In einer größeren Schüssel Mehl und Salz mischen. Die Hefe-Mischung und das Öl hinzufügen. Alles zu einem glatten, elastischen Teig verkneten (ca. 5-10 Minuten).
- Gehen lassen: Den Teig zu einer Kugel formen, in eine leicht geölte Schüssel legen, abdecken und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
- Formen und backen: Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals kurz durchkneten und in 6-8 gleich große Portionen teilen. Jede Portion zu einem ovalen Fladen (ca. 0,5 cm dick) ausrollen. Eine beschichtete Pfanne ohne Öl erhitzen und die Naan-Brote von beiden Seiten bei mittlerer Hitze ca. 2-3 Minuten pro Seite backen, bis sie leicht gebräunt sind und Blasen werfen.
Anrichten und Servieren
Geben Sie die angebratenen Falafelbällchen kurz vor dem Servieren zum Curry und lassen Sie sie darin erwärmen. Richten Sie das heiße Falafel-Curry in Schalen an und garnieren Sie es mit frischem Koriander. Servieren Sie dazu das frisch gebackene Naan-Brot. Dieses Gericht ist eine wunderbare Möglichkeit, die Aromen Indiens auf eine neue und aufregende Weise zu erleben.
Dieses Falafel-Curry mit selbstgemachtem Naan bietet eine köstliche und unkomplizierte Möglichkeit, sich nach Hause zu holen. Die Kombination aus der cremigen Würze des Currys und den herzhaften Falafelbällchen, gepaart mit dem weichen, leicht fluffigen Naan-Brot, ist ein wahrer Genuss für die Sinne. Probieren Sie dieses Rezept aus und lassen Sie sich von der Vielseitigkeit der indischen Küche begeistern!

