Ezekiel-Brot: Ein biblisches Rezept, das Victoria Beckham begeistert

Draufsicht: Auf einem dunklen Untergrund ist ein kleiner Teil eines Leinsamenbrotes zu sehen. Daneben liegen zwei Scheiben Brot, ein Holzlöffel mit leinsamen und eine Schüssel mit Mehl.

Vor einigen Jahren sorgte eine Nachricht in der Klatschpresse für Aufsehen: Die britische Stilikone Victoria Beckham enthüllte, dass ihre Familie morgens Ezekiel-Brot genießt – ein Brot, das nach einem biblischen Rezept gebacken wird. Dieses auf den ersten Blick ungewöhnliche Gebäck rückte prompt in den Fokus der Medien und weckte Neugier auf seine Ursprünge und Zutaten.

Die Geschichte hinter dem Namen: Prophet Ezekiel

Der Namensgeber des Ezekiel-Brots ist kein geringerer als Ezekiel (deutsch: Ezechiel oder Hesekiel), ein Prophet aus dem Alten Testament. Seine Botschaften, die oft zur Nächstenliebe und zur Unterstützung der Bedürftigen aufriefen, prägen bis heute zahlreiche Kulturen und Wertevorstellungen. Die Idee, ein Brot nach einem biblischen Rezept zu benennen, unterstreicht die tiefe kulturelle und historische Verwurzelung dieses Nahrungsmittels.

Gesunde und wertvolle Zutaten für Ezekiel-Brot

Das Besondere am Ezekiel-Brot liegt in seiner Zusammensetzung, die sich deutlich von klassischen Broten unterscheidet. Anstelle von raffiniertem Mehl werden hier verschiedene Getreidearten, Hülsenfrüchte und Samen verwendet. Eine typische Mischung aus Weizen, Gerste, Linsen, Bohnen, Hirse und Erbsen verleiht dem Brot nicht nur eine bemerkenswerte Nährstoffvielfalt, sondern auch einen einzigartigen, herzhaften Geschmack.

Die Zubereitung nach dem biblischen Vorbild beinhaltet das Einweichen der Körner und Hülsenfrüchte über Nacht. Am folgenden Tag werden sie gemahlen, um die Basis für den Brotteig zu bilden. Dieser Prozess unterscheidet das Ezekiel-Brot von vielen anderen Brotsorten und trägt zu seiner besonderen Textur und seinem Nährwert bei.

Wer selbst gerne backt, findet in unserer Rezeptsammlung eine Vielzahl an inspirierenden Ideen für traditionelles und modernes Gebäck. Von rustikalem Leinsamenbrot über Kümmelbrot nach Großmutters Art bis hin zu Walnussbrot aus dem Bergischen Land – entdecken Sie die Vielfalt deutscher Backtraditionen. Auch vegane Optionen wie das Granatapfelbrot oder Südtiroler Vinschgauer bieten kulinarische Genüsse.

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Draufsicht: Auf einem dunklen Untergrund ist ein kleiner Teil eines Leinsamenbrotes zu sehen. Daneben liegen zwei Scheiben Brot, ein Holzlöffel mit leinsamen und eine Schüssel mit Mehl.Draufsicht: Auf einem dunklen Untergrund ist ein kleiner Teil eines Leinsamenbrotes zu sehen. Daneben liegen zwei Scheiben Brot, ein Holzlöffel mit leinsamen und eine Schüssel mit Mehl.

Echtes Handwerk: Leinsamenbrot – ein Beispiel für traditionelle Backkunst.

Gut zu wissen: Ezekiel-Brot lässt sich hervorragend einfrieren. Wenn der Backofen bereits in Betrieb ist, lohnt es sich, gleich mehrere Brote zu backen. Geschnitten und gut verpackt, können die Scheiben portionsweise im Tiefkühler aufbewahrt werden. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Tipps und Tricks für das Einfrieren von Backwaren und allgemeine Ratschläge, die das Brotbacken erleichtern.

Frontalsicht: auf sackleinen liegt ein kümmelbrotFrontalsicht: auf sackleinen liegt ein kümmelbrot

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Zubereitung des Ezekiel-Brots: Schritt für Schritt

Die Herstellung des Ezekiel-Brots ist ein Prozess, der Geduld und Sorgfalt erfordert, aber mit einem einzigartigen Ergebnis belohnt wird.

  1. Vorbereitung der Keime: Alle Getreidekörner, Linsen, Bohnen und Erbsen werden einzeln über Nacht in Wasser eingeweicht. Am nächsten Tag werden sie abgegossen, abgespült und für 2-3 Tage zum Keimen gebracht, bis kleine Keimspitzen sichtbar werden. Dieses tägliche Spülen ist essenziell.
  2. Mahlen der Zutaten: Die gekeimten Zutaten werden anschließend in einer Getreidemühle, einer starken Küchenmaschine oder einem Mixer zu einer breiartigen Masse verarbeitet. Bei Bedarf kann zur Verbesserung der Bindung eine kleine Menge Vollkornmehl (Weizen oder Dinkel) hinzugefügt werden.
  3. Teigherstellung: Das frisch gemahlene Keim-Mehl wird in eine Schüssel gegeben. Hefe wird in lauwarmem Wasser mit etwas Ahornsirup aufgelöst und zusammen mit Salz und Öl zum Mehl hinzugefügt. Der Teig wird anschließend für etwa 10 Minuten zu einer geschmeidigen Masse geknetet und dann abgedeckt an einem warmen Ort für 1-2 Stunden gehen gelassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.
  4. Formen und Backen: Der Teig wird auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Laib geformt und entweder in eine gefettete Kastenform gelegt oder frei auf ein Backblech gesetzt. Nach einer weiteren Gehzeit von 30 Minuten wird das Brot im vorgeheizten Backofen bei 190 °C (Ober-/Unterhitze) für ca. 40-50 Minuten gebacken. Der Gargrad ist erreicht, wenn das Brot beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.
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Frontalsicht: Ein Walnussbrot auf einen backblech. Drumherum liegen offene und geschlossene Walnussschalen.Frontalsicht: Ein Walnussbrot auf einen backblech. Drumherum liegen offene und geschlossene Walnussschalen.

Walnussbrot backen: Ein traditionelles Rezept, das die Vielfalt der deutschen Brotkunst zeigt.

Dieses biblische Rezept, das auch bei gesundheitsbewussten Persönlichkeiten wie Victoria Beckham Anklang findet, bietet eine nahrhafte und geschmackvolle Alternative zu herkömmlichen Broten. Guten Appetit!