Knusprige Ente mit Apfel und Backpflaumen: Ein Festmahl für Genießer

Die Zubereitung einer ganzen Ente mag auf den ersten Blick einschüchternd wirken, doch mit diesem Rezept gelingt Ihnen ein wahrhaft festliches Gericht, das durch seine knusprige Haut und saftige Füllung aus Äpfeln und Backpflaumen besticht. Dieses Gericht ist nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch ein kulinarisches Erlebnis, das tief in der deutschen Tradition verwurzelt ist. Lassen Sie sich von den Aromen und der herzhaften Zubereitung verführen.

Zubereitungsschritte für ein perfektes Ergebnis

Die Zubereitung dieser köstlichen Ente erfordert etwas Zeit und Geduld, belohnt Sie jedoch mit einem unvergleichlichen Geschmackserlebnis. Beginnen Sie damit, die Tiefkühlente vollständig aufzutauen und achten Sie darauf, das entstandene Auftauwasser nicht weiter zu verwenden. Ein wichtiger Schritt ist das Entfernen des Bürzels, da sich hier die gelblichen Fettdrüsen befinden, die dem Fleisch eine bittere Note verleihen können. Fortgeschrittene Köche können auch nur die Fettdrüsen präzise herausschneiden. Ebenso sollte ein Großteil des Halslappens entfernt werden.

Anschließend wird die Ente sorgfältig von innen und außen unter fließendem, kaltem Wasser gewaschen und abgetropft, jedoch nicht trocken getupft. Sollten sich noch Reste von Innereien im Inneren befinden, werden diese entfernt und die Ente erneut ausgespült.

Nun kommt die Würze ins Spiel: Die Ente wird innen und außen kräftig mit Salz, Pfeffer, reichlich Rosmarin, Majoran und Thymian gewürzt. Für die Füllung werden ein oder zwei Äpfel gewaschen, das Kerngehäuse entfernt und die Äpfel in die Ente gegeben. Ergänzt wird die Füllung durch ein bis zwei Handvoll Backpflaumen. Anschließend wird die Ente sorgfältig zugenäht oder mit Rouladennadeln verschlossen, um die Aromen während des Garprozesses einzuschließen. Für optimale Ergebnisse sollte die Ente nun über Nacht oder für mindestens 6 Stunden marinieren.

Weiterlesen >>  Wolkenbrot: Der luftige Low-Carb-Genuss für deutsche Küchen

Am folgenden Tag wird der Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (oder 180 °C Umluft) vorgeheizt. Die vorbereitete Ente wird auf einem gefetteten Backblech oder idealerweise in einem großen Bräter mit einem Schuss Schmalz oder Margarine platziert und für etwa 2 Stunden im Ofen gegart.

Während des Garvorgangs sollte die Ente regelmäßig mit ihrem eigenen Bratfett übergossen werden. Um die Haut besonders knusprig zu machen, wird die Ente zwischendurch mehrmals mit einer Rouladennadel angestochen, damit das Fett abfließen kann. In der letzten halben Stunde des Garvorgangs wird auf das Einstechen und Übergießen verzichtet, um eine optimale Knusprigkeit zu erzielen.

Nach dem Garen wird die Ente auf ein separates Blech transferiert und kurz vor dem Servieren mit einer Geflügelschere in mundgerechte Stücke geteilt. Die Äpfel und Backpflaumen aus der Füllung werden auf einen separaten Teller gegeben – sie sind essbar und schmecken hervorragend! Der Bratensatz, der im Bräter zurückbleibt, ist die Grundlage für die köstliche Sauce.

Als einfache und passende Beilage eignen sich klassische Salzkartoffeln. Die geschälten Kartoffeln werden am Tag des Servierens in Salzwasser für etwa 20 Minuten gar gekocht.

Für den Rotkohl wird eine Zwiebel geschält, gewürfelt und in etwas Butter glasig angeschwitzt. Anschließend wird der abgetropfte Rotkohl aus dem Glas hinzugefügt. Ein halber Apfel wird fein gewürfelt und zusammen mit zwei Lorbeerblättern ebenfalls in den Topf gegeben. Der Rotkohl wird mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker gewürzt und sollte, wenn möglich, lange schmoren. Er schmeckt am nächsten Tag oft noch besser, weshalb er sich gut vorbereiten lässt. Ein Löffel des Entenfetts macht den Kohl zwar nicht unbedingt kalorienärmer, aber geschmacklich intensiver.

Weiterlesen >>  Einkochen mit Fido: Schritt-für-Schritt-Anleitung für perfekte Konservierung

Für die Sauce wird etwa drei Viertel des Entenfetts abgegossen. Der Bratensatz wird mit etwa 1 Liter warmem Wasser aufgegossen und mit einem Schneebesen oder Holzlöffel gelöst. Die Flüssigkeit wird durch ein feines Sieb in einen separaten Topf gegossen und aufgekocht.

Um die Sauce anzudicken, werden ca. 250 ml kaltes Wasser mit Mehl verquirlt, bis eine dickflüssige Masse entsteht. Am besten gelingt dies mit einem Schneebesen, um Klümpchen zu vermeiden. Dieses Mehl-Wasser-Gemisch wird unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen langsam in den Bratensatz eingerührt. Die Sauce sollte für 5 Minuten aufkochen. Eventuelle Klümpchen können durch erneutes Passieren durch ein feines Sieb entfernt werden. Die Sauce wird abschließend mit den bereits genannten Gewürzen abgeschmeckt.

Wer mag, kann zum Fleisch noch einen Klecks Preiselbeeren aus dem Glas servieren, um das Geschmackserlebnis abzurunden. Diese Kombination aus herzhafter Ente, süßlichen Früchten und würzigen Beilagen macht dieses Gericht zu einem unvergesslichen kulinarischen Erlebnis. Für eine noch größere Vielfalt an deutschen Kochtraditionen, werfen Sie einen Blick auf gemüsesticks.