Waschmaschinen-Kaufberatung: Schnell, komfortabel und sparsam zu sauberer Wäsche

Eine moderne Waschmaschine ist im Haushalt eine unverzichtbare Hilfe, die Hemden, Hosen, Pullover, Kleider, Unterwäsche sowie Bettwäsche und Gardinen effizient und schonend reinigt. Dank fortschrittlicher Technik und hoher Energieeffizienz sind diese Haushaltsgeräte heute deutlich sparsamer als das Waschen von Hand. Mit verschiedenen Programmen und Temperatureinstellungen lassen sich Textilien wie Baumwolle, Synthetik oder Seide optimal pflegen. Leistungsstarke Motoren sorgen für hohe Schleuderdrehzahlen, während spezielle Programme empfindliche Stoffe wie Wolle schonen. Große Trommeln fassen problemlos auch sperrige Wäschestücke wie Bettdecken. Die Vielfalt an Modellen, von klassischen Frontladern bis zu platzsparenden Topladern, ermöglicht eine flexible Platzierung in Bad, Keller oder sogar unter der Küchenarbeitsplatte. Viele Geräte sind heute besonders leise und verfügen über intuitive Bedienfelder, die die Handhabung erleichtern. Die Integration in ein Smart Home-System durch Steuerung per Smartphone oder Tablet wird ebenfalls immer beliebter. Eine gut gewählte Waschmaschine spart nicht nur Zeit und Mühe, sondern auch Energie und Kosten. Denken Sie auch an die Pflege, um die Langlebigkeit Ihres Geräts zu gewährleisten.

Was sind die Vorteile einer Waschmaschine?

Moderne Waschmaschinen leisten im Haushalt wertvolle Hilfe bei der Reinigung von Textilien aller Art. Sie sind dank ihrer Energieeffizienz deutlich sparsamer als das manuelle Waschen per Hand. Spezielle Programme und Temperatureinstellungen sind für die besonders schonende Reinigung bestimmter Textilien wie Baumwolle, Synthetik oder Seide optimiert. Leistungsstarke Motoren ermöglichen beim Schleudern hohe Umdrehungszahlen, aber auch dosierte Schleudergänge für sensible Stoffe wie Wolle. In einer großen Wäschetrommel können auch große Wäschestücke wie Bettdecken oder Gardinen ohne Probleme gewaschen werden. Unterschiedliche Modelle wie Front- und Toplader bieten die Möglichkeit, die Waschmaschine frei aufzustellen oder platzsparend unterzubauen, beispielsweise in der Küche. Aufgrund moderner Technik sind viele Waschmaschinen mittlerweile sehr leise, was besonders beim Betrieb in der Wohnung von Vorteil ist. Intuitive Bedienfelder und digitale Anzeigen machen die Handhabung von Geräten mit aktueller Technik kinderleicht.

Welche Ausführungen gibt es bei diesen Haushaltsgeräten?

Klassischer Frontlader

Frontlader erkennt man an dem charakteristischen „Bullauge“ an der Vorderseite. Die meisten Maschinen sind 60 cm breit, daneben gibt es platzsparende 50 cm breite Varianten und Modelle mit einem besonders großen Fassungsvermögen, die bis zu 65 cm breit sind. Frontlader werden von vorn beladen und eignen sich daher häufig als Unterbaugeräte. Bei Unterbau-Waschmaschinen kann man den Deckel oben abnehmen und die Maschine zum Beispiel unter der Küchenarbeitsplatte unterbringen. Alternativ können Frontlader auch frei stehend aufgestellt und die Oberfläche als praktische Ablage genutzt werden. Die Auswahl an Frontladern auf dem Markt ist groß, was die Entscheidung für ein passendes Modell erleichtern kann.

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Platzsparender Toplader

Toplader werden bequem und rückenschonend von oben beladen. Die Geräte kommen ohne Sichtfenster aus und sind meist 40 bis 46 cm breit, sodass sie mit weniger Platz auskommen. Da Toplader frei stehen, eignen sie sich vor allem für den Einsatz in Keller und Bad. Dies ist eine praktische Lösung für kleinere Wohnräume oder wenn der Platz für einen klassischen Frontlader fehlt.

Einbaugeräte für Küche und Keller

Eine Einbauwaschmaschine ist im Grunde ein Frontlader ohne umlaufendes Gehäuse. Damit eignet sich ein solches Gerät zum Einbauen in Küchenzeilen oder in Schranksysteme im Waschkeller. Die Tür vor dem Bullauge erhält das gleiche Frontdekor wie die übrigen Küchenunterschränke, samt durchlaufender Sockelleiste. Um Trockner und Waschmaschine übereinander zu platzieren, können Waschmaschinenumbauschrank oder ein Zwischenbaurahmen verwendet werden.

Universeller Waschtrockner

Waschtrockner vereinen die Funktionen von Waschmaschine und Trockner in einem Gerät, was besonders bei einem geringen Platzangebot von Vorteil ist. Solche Modelle reinigen und trocknen die Wäsche in einem Arbeitsgang; das Umfüllen oder Aufhängen der feuchten Wäsche entfällt damit. Es ist jedoch ratsam, die Maschine nach dem Waschgang kurz zu öffnen, wenn sie komplett gefüllt ist, um zum Trocknen das Volumen der Wäsche zu reduzieren. Dies ist eine praktische Lösung für platzbewusste Haushalte.

Welche Ausstattung ist bei Waschmaschinen wichtig?

Fassungsvermögen

Die maximale Ladekapazität einer Waschmaschine liegt – abhängig vom Modell – zwischen 5 und 12 kg. Mit welcher Füllmenge man gut beraten ist, hängt vor allem von der Menge der Wäsche ab. Gerade für Single-Wohnungen oder Zweier-WGs kann ein kleineres Gerät empfehlenswert sein, weil die Maschine dann besonders effizient arbeitet, wenn sie voll beladen ist. Falls möglich, ist es energie- und kostensparend, große Mengen in einem Waschgang zu reinigen. Einige Modelle passen ihren Verbrauch auch mithilfe einer speziellen Mengenautomatik an die Füllmenge an. Dies trägt zur Energieeffizienz bei.

Schleuderdrehzahl

Je schneller sich die Trommel dreht, desto mehr Wasser wird aus der Wäsche geschleudert. Das ist vor allem wichtig, wenn die Wäsche im Anschluss in einen Trockner gegeben wird, denn eine geringere Restfeuchte spart beim Trocknen Zeit und Strom. Die angegebene Drehzahl bezieht sich in der Regel auf den Höchstwert, der im normalen Baumwollprogramm erreicht wird. Die Bandbreite liegt zwischen 1.000 und 1.600 Umdrehungen pro Minute (U/min). Bei 1.000 U/min beträgt die Restfeuchte der Wäsche nach dem Schleudern etwa 60 %. Mit 1.400 Touren kommt die Wäsche mit 50 % Restfeuchte aus der Trommel – soll die Wäsche danach in den Trockner, spart das rund 30 Minuten Trockenzeit. Erreicht das Gerät 1.600 U/min, liegt die Restfeuchte nach dem Schleudern bei nur noch 45 %. Die Schleuderwirkungsklasse lässt auf einen Blick erkennen, mit wie viel Restfeuchte die Wäsche aus der Trommel kommt: Die Herstellerangabe reicht von Klasse A mit weniger als 45 % bis zu Klasse G mit mehr als 90 % Restfeuchte. Bei manchen Waschmaschinen lässt sich die Tourenzahl frei einstellen – empfindliche Stoffe lassen sich dann mit weniger Umdrehungen besonders schonend schleudern.

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Waschprogramme

Die meisten Waschmaschinen haben ein Energiesparprogramm, bei dem zwar länger, aber dafür mit einer niedrigeren Temperatur gewaschen wird, sowie ein Kurzprogramm, bei dem die einzelnen Waschphasen kürzer sind. Zum Repertoire gehören darüber hinaus häufig verschiedene Waschprogramme für spezielle Textilien – also zum Beispiel für Wolle, für Sportbekleidung oder für Gardinen. Ein Sensitiv- oder Allergiker-Programm kann bei einigen Modellen ebenfalls gewählt werden. Hier wird besonders sorgfältig gespült, um Rückstände des Waschmittels so weit wie möglich auszuwaschen. Hinzu kommen Zusatzfunktionen wie Vorwäsche, Einweichen, zusätzliche Spülgänge oder Schongang. Im Zuge des Trends zum Energiesparen gibt es mittlerweile spezielle Waschmittel, die für Kaltwäschen optimiert sind.

Betriebsgeräusch

Der Geräuschpegel einer Waschmaschine variiert im Verlauf eines Waschgangs teils deutlich – je nachdem, ob das Gerät gerade wäscht, spült oder schleudert. Im Waschgang beträgt das Betriebsgeräusch je nach Modell zwischen 48 und 56 Dezibel (dB), beim Schleudern liegen die Werte zwischen 68 und 78 dB. 50 dB entsprechen etwa Vogelgezwitscher oder leiser Radiomusik, 80 dB kommen starkem Verkehrslärm gleich. Waschmaschinen mit fortschrittlichem Invertermotor und Vibrationsdämpfern überzeugen mit besonders leisen Betriebsgeräuschen.

Energieeffizienz

Über die Energieeffizienz eines Geräts geben sieben Balken mit einer Skala von A (sehr effizient) bis G (weniger effizient) sowie Farben von Grün bis Dunkelrot Aufschluss. Das EU-Energieetikett mit wichtigen Angaben wie Füllmenge, Jahres-Energie- und -Wasserverbrauch sowie Schleuderleistung enthält weitere Informationen zur Energieeffizienz des Modells.

Waschmaschinen-Funktionen

  • Kindersicherung: Aktiviert man diese Funktion, lassen sich keine Änderungen am laufenden Waschprogramm vornehmen und die Tür lässt sich nicht öffnen.
  • Automatikfunktion: Mithilfe von Sensoren, die das Gewicht der Ladung erfassen, dosiert die Maschine die Waschmittelmenge passend zum gewählten Programm.
  • Startzeitvorwahl: Mit diesem Feature kann man festlegen, wann der Waschgang beginnt. Die Wäsche ist dann zum Beispiel gerade fertig, wenn man heimkommt, oder die Maschine nutzt Nachtstrom mit einem günstigeren Tarif.
  • Steam-Funktion: Einige Geräte erzeugen mithilfe der Restfeuchtigkeit heißen Dampf, der die Wäsche entzerrt und Zeit beim Bügeln spart. Es gibt auch Maschinen, die separate Steam-Programme anbieten, etwa um Bakterien auf empfindlichen Stoffen abzutöten oder nur kurz getragene Kleidung aufzufrischen.
  • Display und Touchscreen: Die meisten Modelle haben ein Display, das wichtige Parameter wie Betriebsmodus, Temperatur, Schleuderdrehzahl oder Restlaufzeit anzeigt. Einige Geräte ermöglichen die Steuerung per Touchscreen.
  • Steuerung per Smartphone: Eine Fernsteuerung via Handy und Tablet beispielsweise vom Büro aus ist bei App-fähigen Waschmaschinen mit WLAN möglich. So kann die Waschmaschine in das Smart Home integriert werden.
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Welches Waschmaschinen-Modell passt zu mir?

Kompakte Maschinen für Singles und Paare

Leben Sie in einem Ein- oder Zweipersonenhaushalt und waschen in der Regel einmal pro Woche hauptsächlich pflegeleichte Materialien und Leibwäsche. Hochwertige Textilien wie Kleider oder Anzüge bringen Sie dagegen meist in die Reinigung. Dann empfiehlt sich ein Frontlader-Einstiegsmodell mit einem Fassungsvermögen zwischen 5 und 6 kg sowie einer Drehzahl bis zu 1.200 U/min. Solche Maschinen bieten eine Auswahl an Waschprogrammen für unterschiedliche Materialien, die Energieeffizienzklasse entspricht meist B bis G.

Mittelgroße Waschmaschinen für Familien

In drei- bis fünfköpfigen Familien oder Studierenden-WGs fällt viel Schmutzwäsche an – vor allem, wenn Kinder im Haushalt leben. Dafür eignet sich ein leistungsstarkes Gerät mit 6 bis 9 kg Fassungsvermögen und 1.600 U/min. Da pro Woche in der Regel mehrere Waschgänge erforderlich sind, ist ein Modell mit der Energieeffizienzklasse A bis C ratsam, um die Umwelt und den Geldbeutel zu schonen.

Effiziente Geräte für Großfamilien

Um die Wäschemenge einer Familie mit mehr als fünf Mitgliedern zu bewältigen, ist man mit einer Waschmaschine gut beraten, die 9 bis 12 kg fasst. In puncto Energieeffizienz empfiehlt sich bei einem so großen Wäscheaufkommen ein Gerät der Klasse A. Im Schleudergang schaffen solche Modelle 1.600 U/min, sodass die Schleuderwirkungsklasse A oder B erzielt wird, was wertvolle Zeit beim Trocknen spart. Komfortfunktionen wie eine Dosierhilfe und ein großes Display zum Einstellen der zahlreichen Waschprogramme erleichtern die Bedienung.

Wie pflege ich eine Waschmaschine richtig? 7 Schritte

  1. Entnehmen Sie die Wäsche möglichst bald nach Ende des Waschgangs.
  2. Reinigen Sie nach dem Waschen die Schublade von Waschmittelresten, damit der Durchfluss aus dem Einspülkasten frei bleibt.
  3. Lassen Sie die Tür der Maschine nach der Wäsche offen, damit Restwasser verdunsten kann.
  4. Um die Waschmaschine langfristig geruchsfrei zu halten, empfehlen wir, ab und zu einen Waschgang mit leerer Trommel bei 60 oder 90 °C durchzuführen.
  5. Besonders effizient wäscht Ihre Maschine, wenn sie voll beladen ist – das ist sie, wenn die Wäsche locker in der Trommel liegt und darüber noch etwa eine Handbreit Platz ist.
  6. Von Kalkresten befreien können Sie Ihr Gerät zudem mit Zitruskraft. Wie das geht, lesen Sie in dem Ratgeber “Waschmaschine entkalken: So wirst du Ablagerungen los”.
  7. Ratsam ist darüber hinaus, das Flusensieb regelmäßig zu entleeren. Wie das geht, erfahren Sie im Ratgeber “Flusensieb der Waschmaschine reinigen – so geht’s”.

Wie Sie mit Ihrer Wäsche bei der Reinigung pfleglich umgehen, können Sie im Portal unter “Richtig waschen – das Einmaleins des Wäschewaschens” lesen.