Photoshop CS6: Ein Relikt der Vergangenheit oder eine bewusste Entscheidung gegen die Cloud?

Die digitale Bildbearbeitung hat sich rasant entwickelt, und mit ihr auch die Software, die wir dafür nutzen. Adobe, ein Gigant in diesem Sektor, hat mit seiner Creative Cloud einen Paradigmenwechsel eingeleitet. Doch was bedeutet das für langjährige Nutzer von Desktop-Versionen wie Photoshop CS6? Viele Anwender, die nicht mehr aktiv im Berufsleben stehen oder keine kommerziellen Einkünfte aus ihrer Photoshop-Nutzung erzielen, stehen vor einer Entscheidung: Sollen sie den Schritt in die Abo-basierte Cloud wagen, oder halten sie an ihrer einmal erworbenen Software fest? Diese Frage wird besonders für Rentner und Hobbyisten relevant, deren Einkommen fix ist und die inflationsbedingt steigenden Lebenshaltungskosten im Nacken spüren. Der Gedanke, eine weitere monatliche Gebühr für Software zu entrichten, die sie nicht zwingend für ihren Lebensunterhalt benötigen, erscheint vielen als unnötige finanzielle Belastung.

Die Vorteile der Cloud-basierten Dienste von Adobe sind unbestreitbar, insbesondere für Profis, die ständig die neuesten Funktionen und Updates benötigen. Programme wie Adobe Premiere Pro und After Effects für Videobearbeitung oder spezialisierte 3D-Software profitieren stark von der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Integration, die das Cloud-Modell ermöglicht. Doch für den durchschnittlichen Nutzer, der sich auf digitale Fotografie oder grundlegende Bildmanipulation konzentriert, mögen die zusätzlichen Funktionen und die damit verbundenen Kosten überwältigend sein. Beispielsweise sind viele Features in Photoshop CC Erweiterungen, die für die reine Fotobearbeitung nicht essenziell sind. Ähnlich verhält es sich mit 3D-Anwendungen; während mächtige Werkzeuge wie Blender oder SketchUp existieren, kann die Einarbeitung und Nutzung für manche als zu arbeitsintensiv empfunden werden, gerade wenn man sich im Ruhestand befindet und keine beruflichen Verpflichtungen mehr hat.

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Ein weiterer wichtiger Punkt ist die mangelnde Abwärtskompatibilität und die sich ständig ändernde Benutzeroberfläche der Cloud-Versionen. Dateien, die in der Cloud gespeichert und bearbeitet werden, sind möglicherweise nicht mehr mit älteren, permanenten Versionen wie CS6 kompatibel. Dies schafft eine digitale Kluft, die ältere Projekte unzugänglich machen kann. Photoshop CS6 und Photoshop CC sind im Grunde unterschiedliche Produkte mit unterschiedlichen Architekturen und Feature-Sets. Während Adobe den Fokus klar auf das fortlaufende Abo-Modell legt, wünschen sich Nutzer wie JJMack die Möglichkeit, auf einer stabilen, einmal erworbenen Version zu verharren und sich nicht den Zwängen eines sich ständig ändernden Systems unterwerfen zu müssen.

Die von Adobe angebotene Produktunterstützung wird oft als unzureichend empfunden. Viele Nutzer finden den besten und schnellsten Support in Online-Foren, wo erfahrene Anwender ihre Expertise und Lösungen teilen. Aus diesem Grund besteht ein starker Wunsch nach dedizierten Foren für ältere, aber immer noch weit verbreitete Versionen wie Photoshop CS6. Ein solches Forum würde es ermöglichen, spezifische Probleme zu lösen und das Beste aus der Software herauszuholen, ohne auf die neuesten, aber potenziell teuren und überladenen Cloud-Angebote angewiesen zu sein. Die Entscheidung gegen die Adobe Cloud ist für viele daher nicht nur eine finanzielle, sondern auch eine Frage der Kontrolle und Nutzbarkeit ihrer Werkzeuge.

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